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Nuklearenergie
für den Klimaschutz

Rund um die Welt setzen Länder weiterhin auf Nuklearenergie, um ihre CO2 Emissionen zu reduzieren. Bilfinger unterstützt nukleartechnische Projekte weltweit, sowohl im Engineering, wie auch in der Fertigung sowie Montage und hat hier herausragende Kompetenzen, Erfahrungen und Referenzen. Mit diesen kann Bilfinger den gesamten Lebenszyklus einer nukleartechnischen Anlage mit Produkten und Serviceleistungen abdecken.

Seit mehr als 15 Jahren arbeitet Bilfinger eng mit Edvance zusammen und unterstützte bereits bei Projekten in Finnland (Olkiluoto 3), Frankreich (Flamanville 3) und China (Taishan 1 & 2). Ebenfalls übernimmt Bilfinger Engineering-Leistungen bei dem neuen EPR Nuklearkraftwerk (Evolutionary Pressurized Reactor) in Großbritannien (Hinkey Point C). Dieses wird durch Edvance, ein Unternehmen als Zusammenschluss von EDF und Framatome, konzipiert und umgesetzt.

Dem Leiter der deutschen Niederlassung der Edvance in Erlangen, Herr Dr. Tomas Hahn, haben wir zwei Fragen zum Klimaschutz und zu unserer gemeinsamen Zusammenarbeit gestellt:

Herr Dr. Hahn, inwieweit sehen Sie Ihre Arbeit und Ihre Projekte als positiven Beitrag zum Klimaschutz?

Die nukleare Stromerzeugung ist ein wichtiger Bestandteil der CO2 armen Stromerzeugung. Etwa ein Drittel des Stroms in Europa wird CO2-arm erzeugt – dabei knapp die Hälfte von Kernkraftwerken (KKW). Jedes deutsche Kernkraftwerk spart pro Jahr ca. 10 Mio. Tonnen CO2 ein. Das Ziel der CO2-neutralen Stromerzeugung kann nach Überzeugung vieler Länder nur mit Kernenergie erreicht werden.

Das zeigt auch die Taxonomie-Diskussion in der Europäischen Union (EU): Die übergroße Mehrzahl der EU-Mitgliedsstaaten schätzt die Kernenergieerzeugung als nachhaltig ein, wenn bestimmte Randbedingungen erfüllt werden. So müssen höchste Sicherheitsstandards für neue KKW eingehalten werden und es muss eine Lösung des Endlagerproblems in den nächsten Jahren gefunden werden.

Unsere Arbeit trägt zum Erreichen dieser Ziele bei. Die Errichtung von modernsten Kernkraftwerken, die höchsten Sicherheitskriterien genügen, wird den Anteil der CO2-armen Stromerzeugung erhöhen. Damit liefern unsere Ingenieure einen bedeutenden positiven Beitrag zum Klimaschutz. Darauf sind wir stolz.

Bilfinger hat uns ausgezeichnet unterstützt, Prozesse zu finden, die sowohl den Anforderungen der Rahmenvereinbarungen unseres französischen Mutterkonzerns entsprechen, als auch den deutschen rechtlichen Gegebenheiten Rechnung tragen."

Dr. Tomas HahnLeiter der deutschen Niederlassung der Edvance in Erlangen

 

Wie wichtig ist für Sie dabei die Unterstützung durch Bilfinger in Ihren Projekten?

Für Edvance ist das Engineering Fachwissen das wichtigste Asset. Wir werden wesentlich an unserer Performance und unseren Kompetenzen gemessen. Wir passen unsere Ressourcen permanent an die Erfordernisse der Projekte an.

Dabei helfen uns Unternehmen wie Bilfinger ganz wesentlich. Etwa ein Fünftel unserer Leistungen ist an externe Unternehmen vergeben. Das hilft uns den sich verändernden Projektanforderungen zu entsprechen. Voraussetzung dabei ist, dass die von uns geforderten speziellen Engineering Kenntnisse und Qualifikationen angeboten werden können. Hierbei kommt uns die große Erfahrung von Bilfinger zu Gute.

Bilfinger hat uns ausgezeichnet unterstützt, Prozesse zu finden, die sowohl den Anforderungen der Rahmenvereinbarungen unseres französischen Mutterkonzerns entsprechen, als auch den deutschen rechtlichen Gegebenheiten Rechnung tragen.

Dabei war es von Vorteil, dass Bilfinger ein international tätiger Konzern ist, und mit den unterschiedlichen Gegebenheiten in verschiedenen Ländern vertraut ist – aber auch, dass im Management von Bilfinger Menschen zu finden sind, die EPR Projekte als Ingenieure selbst begleitet haben. Das offene vertrauensvolle Verhältnis und das Verständnis für den technischen Ablauf unserer Projekte machen es möglich, auch kritische Themen und Situationen professionell zu managen. Daher arbeite ich gern mit Bilfinger zusammen.

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