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Batterien für E-Autos: Energie für klimafreundliche Mobilität

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Die E-Mobilität gewinnt weiter an Fahrt – und die Automobilindustrie befindet sich deshalb in einem ihrer größten Umbrüche. Davon betroffen ist jedoch nicht nur die Branche selbst, sondern auch die Prozessindustrie. Denn wenn es um die Herstellung von Batterien, ihrer Vorprodukte und Einzelbestandteile geht, ist ihre Kompetenz und Expertise gefragt.

Der Bedarf an Batterien für Elektrofahrzeuge (EV) ist gewaltig: Um die steigende Nachfrage nach klimafreundlichen E-Autos bedienen zu können, muss die Produktion von EV-Batterien nach aktuellen Schätzungen bis 2030 allein in Europa mehr als verzehnfacht werden. Milliardeninvestitionen sind insbesondere in Mittel- und Osteuropa notwendig, um innereuropäische Lieferketten aufzubauen und die derzeit vorherrschende Abhängigkeit von Lieferungen aus Asien zu verringern. Bislang werden noch etwa 90 Prozent der in Europa benötigten EV-Batterien in Asien produziert.

Unter anderem in Deutschland, Polen und Ungarn wurde mit den notwendigen Investitionen bereits begonnen. In diesen Ländern wird für die Automobilindustrie aktuell eine bedeutende Anzahl neuer Batteriefabriken geplant und gebaut. Aber es entstehen nicht nur Anlagen für die Fertigung der mobilen Energiespeicher. Vielmehr haben sich längst auch rohstoffverarbeitende Betriebe und Chemieproduzenten auf den Nachfrageboom bei EV-Batterien eingestellt und sich auf den Weg gemacht, ihre Anlagen entsprechend auszurichten. Denn sie wissen: Bevor Batterien gefertigt werden können, müssen zunächst deren Vorprodukte und Einzelbestandteile hergestellt werden.

Um Produktionsanlagen für Batterie-Vorprodukte kunden- und auch umweltgerecht planen und errichten zu können, ist viel spezifisches Know-how und Erfahrung erforderlich."

Magda ZemanovaAutomotive & Battery Market Leader Central & Eastern Europe, Bilfinger Tebodin Czech Republic, S.R.O.

Viel spezifisches Know-How erforderlich

Am Anfang der EV-Supply-Chain stehen somit das Engineering und der Bau von Anlagen zur Verarbeitung von batterienotwendigen Rohstoffen – unter anderem Grafit, Lithium und Mangan – sowie von Anlagen zur chemischen Produktion von Batteriekomponenten. Hierzu zählen vor allem Kathoden, Anoden und Elektrolyte, aber auch sogenannte Separatoren, mit deren Hilfe die gespeicherte chemische Energie später in elektrische Energie umgewandelt werden soll. „Um solche Anlagen kunden- und auch umweltgerecht planen und errichten zu können, ist viel spezifisches Know-how und Erfahrung erforderlich“, sagt Magda Zemanova, Automotive & Battery Market Leader für die Region Mittel- und Osteuropa bei Bilfinger Tebodin. „Denn die chemischen und verfahrenstechnischen Prozesse, die es in den Anlagen umzusetzen gilt, sind zumeist hochkomplex und erfordern nicht selten maßgeschneiderte Lösungen.“

Anlagenbetreiber, die in die Produktion von Batterie-Vorprodukten oder -Komponenten einsteigen wollen, sind daher gut beraten, wenn sie sich zur Verwirklichung ihres Vorhabens kompetente und starke Partner suchen – und dies bereits in einer frühen Investitionsphase. „Die Grundlagen für den Erfolg werden auch bei Investitionsprojekten im Bereich E-Mobilität stets vor Baubeginn gelegt“, weiß Zemanova. Ein Projektpartner hilft in der Planungsphase beispielsweise dabei, den passenden Standort auszuwählen, einen Businessplan zu erstellen oder eine Machbarkeitsstudie durchzuführen. Zudem werden sowohl die technischen als auch baulichen Aspekte des Engineerings übernommen.

Auch während der Bau- und Betriebsphase sollten Investoren die Expertise eines erfahrenen Dienstleisters nutzen. „Die multidisziplinären Teams von Bilfinger bieten ein breites Portfolio an Leistungen“, so Zemanova. Dazu gehören die Beschaffung und das Baumanagement bis zur Inbetriebnahme, aber auch die Bereiche Anlagenbetrieb und -wartung. „Was uns auszeichnet, ist eine erfolgreiche Kombination aus über 60 Jahren Erfahrung in der Automobilbranche und einer langjährigen Erfahrung mit Chemieprojekten. Deshalb können wir unsere Kunden in vielfältiger Weise unterstützen – und sie bei ihrem Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität begleiten“, sagt die Bilfinger-Managerin.

Ihr Kontakt bei Fragen:

Magda Zemanova
Automotive & Battery Market Leader Central & Eastern Europe
Bilfinger Tebodin Czech Republic, s.r.o.
Phone +420 603 882 612
magda.zemanovanospam@bilfinger.com


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