Bilfinger Berger erstellt U-Bahn-Linie „Unter den Linden“

10.02.2012

Infrastrukturaufträge über 230 Mio. € in Berlin: Bilfinger Berger erstellt U-Bahn-Linie „Unter den Linden“

Bilfinger Berger hat zwei Großaufträge zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin erhalten. Die Projekte für den Bau einer neuen U-Bahnlinie im Zentrum der Hauptstadt und den Anschluss des Hauptbahnhofs an den S-Bahn-Ring haben ein Volumen von zusammen rund 230 Mio. €. Der S-Bahn-Abschnitt wird in einer Arbeitsgemeinschaft realisiert.

„Die beiden Aufträge unterstreichen unsere Positionierung als Spezialist für intelligente Ingenieurbauleistungen im Bereich Mobilität“, sagt Roland Koch, Vorstandsvorsitzender von Bilfinger Berger. Mit seiner hervorragenden technologischen Kompetenz in den Disziplinen Ingenieurbau, Spezialtiefbau und Tunnelbau könne das Unternehmen komplexe Infrastrukturprojekte aus einer Hand anbieten, so Koch weiter.

Bei der U-Bahn handelt es sich um eines der größten Verkehrsinfrastrukturprojekte in Berlin. Die neue Linie U5 wird den Alexanderplatz mit dem Hauptbahnhof verbinden und schließt am Brandenburger Tor an das bereits bestehende Teilstück der heutigen U55 an. Das Projekt im Auftrag der Berliner Verkehrsbetriebe umfasst den Bau von zwei rund 1,6 Kilometer langen Tunnelröhren sowie die Rohbauarbeiten für eine Gleiswechselanlage und zwei neue Bahnhöfe. Die Tunnelröhren werden im Schildvortrieb, also mit einer Tunnelbohrmaschine, erstellt. Der Bahnhof „Museumsinsel“ entsteht in bergmännischer Bauweise und die Station „Unter den Linden“ in Deckelbauweise.

Für die neue Strecke der S 21, die den Hauptbahnhof erstmals in Nord-Süd-Richtung an die Berliner Ringbahn anschließen wird, erstellt eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung von Bilfinger Berger im Auftrag der Deutschen Bahn ein Trogbauwerk und mehrere Tunnelabschnitte, die in offener und Deckelbauweise ausgeführt werden. Zu den technischen Herausforderungen gehört, dass die Abschnitte im Bereich des Hauptbahnhofs unter Trägerrosten und mit Hilfe von Druckluft an bereits bestehende Baugruben angeschlossen werden.

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