Thomas Blades wird neuer Bilfinger-Chef

03.05.2016

  • Amtsantritt spätestens im 3. Quartal 2016
  • Übernahme der Verantwortung auch für Segment Industrial
  • Langjährige Erfahrung in Industriekonzernen

Der Aufsichtsrat der Bilfinger SE hat Thomas Blades (59) zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Die Linde AG als derzeitiger Arbeitgeber hatte der vorzeitigen Aufhebung seines laufenden Vertrags zugestimmt. Über den genauen Zeitpunkt des Amtsantritts befinden sich alle Beteiligten in Abstimmung. Bilfinger geht davon aus, dass Thomas Blades den Vorstandsvorsitz spätestens im 3. Quartal 2016 übernehmen wird.

„Thomas Blades ist ein profilierter Industrieexperte, der breite Erfahrung in wichtigen Kundenbranchen von Bilfinger mitbringt. Er hat in seiner Karriere mehrfach bewiesen, dass er komplexe Führungsaufgaben bestens meistern und Firmen erfolgreich neu ausrichten kann“, sagt Eckhard Cordes, Aufsichtsratsvorsitzender der Bilfinger SE.

Der britische Staatsbürger Blades ist bei Linde seit 2012 als Vorstand tätig. Dort verantwortet er unter anderem das Amerikageschäft. Bei Bilfinger wird Thomas Blades neben seiner Funktion als CEO auch für das Segment Industrial verantwortlich sein. Er folgt auf Per H. Utnegaard (56), der das Amt Ende April 2016 niederlegte. Für die Zwischenzeit hat Bilfinger CFO Axel Salzmann die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden mit übernommen.

Thomas Blades verfügt über langjährige Managementerfahrung in Industriekonzernen. Vor seiner Zeit bei der Linde AG war er unter anderem bei Siemens als CEO der Oil & Gas Division tätig sowie in führenden Positionen bei den internationalen Ölfelddienstleistern Halliburton und Schlumberger.

„Thomas Blades ergänzt ein schlagkräftiges Vorstandsteam. Gemeinsam wird es Bilfinger weiter voranbringen und die starke Position des Konzerns als führendem Industrie- und Immobiliendienstleister ausbauen“, ergänzt Aufsichtsratsvorsitzender Eckhard Cordes.

Blades wurde 1956 in Hamburg geboren, er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sein Studium der Elektrotechnik absolvierte er in Großbritannien und Frankreich.