Offshore-Windpark: Bilfinger schließt 100 Mio. €-Projekt erfolgreich ab

25.02.2016

Der Engineering- und Servicekonzern Bilfinger hat die Installation von insgesamt 72 Fundamenten des neuen Offshore-Windparks Sandbank erfolgreich abgeschlossen. Die Gründungselemente wurden 90 Kilometer westlich von Sylt in der deutschen Nordsee mit Hilfe eines speziellen Installationsschiffs bei Wassertiefen von mehr als 30 Metern errichtet. Die Arbeiten an dem Projekt mit einem Volumen von mehr als 100 Mio. € hatten im Sommer 2015 begonnen und konnten im Februar 2016 termingerecht abgeschlossen werden. Der Windpark wird gemeinsam von Vattenfall und den Stadtwerken München realisiert.

"Bilfinger hat seine umfassende Technologie-Kompetenz erfolgreich in das Projekt eingebracht. Wir sind ein starker und verlässlicher Partner, das haben wir auch bei diesem Offshore-Windpark wieder unter Beweis gestellt", hebt Vorstandsvorsitzender Per H. Utnegaard hervor.

Beim Projekt Sandbank kam ein von Bilfinger maßgeblich mit entwickeltes, ganzheitliches Schallschutzsystem zur Anwendung, mit dessen Hilfe während der Bauphase die Lärmbelastung für die Meeresfauna spürbar reduziert wurde. Damit war es erstmals möglich, bei der Installation aller Pfähle die hohen behördlichen Auflagen durchgehend zu erfüllen.

Bilfinger Offshore Systems verfügt über führendes Know-how zur Planung, Herstellung und Installation von Offshore-Fundamenten in Nord- und Ostsee. Insgesamt wurden bisher mehr als 630 Fundamente für Windturbinen, Messmasten und Umspannstationen erstellt.

Im Rahmen seiner strategischen Neuausrichtung trennt sich Bilfinger von einer Reihe von Randaktivitäten; deshalb wurde dieser Bereich im Jahr 2015 zum Verkauf gestellt.
 

Das Spezialschiff Pacific Orca für Offshore-Installationen

(c) Bilfinger Offshore / U. Wirrwa

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