Bilfinger Berger erstellt Fundamente des Windparks London Array in der Nordsee

03.11.2009

3. November 2009

Starke Marktposition auf hoher See:
Bilfinger Berger erstellt Fundamente des Windparks London Array in der Nordsee

Bilfinger Berger errichtet gemeinsam mit seinem dänischen Partner Per Aarsleff die Fundamente des neuen Offshore-Windparks London Array im äußeren Mündungsgebiet der Themse. Die Gründungen für 175 Windkraftanlagen und zwei Umspannwerke werden in 20 bis 35 Kilometer Küstenentfernung erstellt. Das Gesamtvolumen des Auftrags liegt bei rund 400 Mio. €, der Anteil von Bilfinger Berger beläuft sich auf 50 Prozent. Auftraggeber ist eine Projektgesellschaft bestehend aus den Energieversorgern Dong Energy und E.ON sowie dem Finanzinvestor Masdar. Alle Beteiligten verfügen über langjährige Offshore-Erfahrung und haben bereits mehrfach zusammengearbeitet.

Der Auftrag umfasst Planung, Vorfertigung und Einbau von bis zu 60 Meter langen Monopiles. Die Stahlrohre erreichen Durchmesser von knapp sechs Metern, die längsten wiegen nahezu 500 Tonnen. Sie werden bei Wassertiefen von bis zu 25 Meter in den Meeresboden gerammt. Um die Windturbinen mit den Fundamenten zu verbinden, werden darauf jeweils 400 Tonnen schwere Übergangsstücke aus Stahl montiert.

London Array ist das größte Offshore-Windparkprojekt der Welt. Im Endausbau werden 341 Turbinen eine elektrische Leistung von 1.000 MW produzieren. Dies entspricht dem Bedarf von mehr als 750.000 Haushalten oder einem Viertel des Großraums London.

Bilfinger Berger nimmt eine führende Marktposition bei der Gründung küstenferner Windkraftanlagen in der Nord- und Ostsee ein. Auch die Fundamente der in Bau befindlichen dänischen Großanlagen Horns Rev 2 und Roedsand 2 hat das Unternehmen gemeinsam mit Per Aarsleff erstellt.