Digitalisierung in der Prozessindustrie

Damit der Mittelstand nicht abgehängt wird

Die Hidden Champions sind Deutschlands Wirtschafts- und Beschäftigungsmotor. Sie sind die treibende Kraft hinter vielen Innovationen und ein starker Partner für Unternehmen auf der ganzen Welt. Um auch zukünftig wettbewerbsfähig zu sein, treiben viele Firmen die digitale Transformation mit Nachdruck voran. Wie wichtig die Digitalisierung ist, hat sich mit dem Beginn der Corona-Pandemie erneut gezeigt. Viele Unternehmen mussten innerhalb kürzester Zeit auf Remote-Betrieb umstellen und wussten nicht, wie sie ihre Prozesse und Systeme digitalisieren können.

Mit den digitalen Lösungen von Bilfinger sprechen wir mittelständische Unternehmen aus der Prozessindustrie an.

Franz Braun, CEO von Bilfinger Digital Next GmbH

„Der Mittelstand läuft Gefahr, den Status als Hidden Champion zu verlieren, wenn die digitale Transformation nicht nachhaltig angegangen wird“, sagt Franz Braun, CEO von Bilfinger Digital Next GmbH. Seiner Meinung nach sind folgende Erfolgsfaktoren für die Umsetzung der Digitalisierung in der Prozessindustrie von Bedeutung:

  • Digitalisierung ist kein Selbstzweck: Sie muss dem Kunden einen Mehrwert bieten, z.B. die Kosten reduzieren.
  • Digitalisierung braucht Führung: Die Leitplanken für die digitale Strategie müssen klar vom Management erarbeitet und vorgegeben werden.
  • Digitalisierung ist 50 Prozent Technologie und 50 Prozent Organisationsentwicklung: Die Mitarbeiter werden bei der Digitalisierung häufig vergessen. Sie müssen eingebunden und geschult werden.

„Gerade mittelständische Betriebe haben die Digitalisierung bislang aufgeschoben oder Pilotprojekte nicht erfolgreich umsetzen können,“ erklärte Braun in seinem Vortrag auf dem Festival INDUSTRY forward Expo, einer digitalen Konferenz zu Themen in der Industrie, das vom 23. Februar bis 16. März 2021 stattfand. „Mit den digitalen Lösungen von Bilfinger sprechen wir mittelständische Unternehmen aus der Prozessindustrie an.“

Bilfinger Digital Next konzentriert sich auf den Bereich, der für die Prozessindustrie den größten Hebel hat: „Operations 4.0“, die Digitalisierung aller produktionsnahen Aspekte in der Prozessindustrie. Zu nennen sind hier neben der eigentlichen Produktion auch Themen wie Energie- und CO2-Optimierung, Engineering, die Anlagendokumentation, Instandhaltung und Wissensmanagement. Nicht zu vergessen die Unternehmensorganisation und -kultur – sie alle stehen auf vielfältige Weise miteinander in Verbindung.

Der Vorteil für die Kunden: Produktivitätssteigerungen von 10, 15 oder gar 30 Prozent. Ungeplante Ausfallzeiten können bis zu 25 Prozent verringert werden, die Instandhaltungskosten um bis zu 10 Prozent gesenkt und die Qualitätssteigerung bis zu 7 Prozent vorangebracht werden.

Ihr Kontakt bei Fragen:

Frank Hertling
Director Global Business Development
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