Kurzmeldungen 2020

03.2020

Wasserstoff-Hochdruckspeicher für die Forschung (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht in Köln Gase für die Energietechnik – darunter auch Wasserstoff. In Hochdruckmischanlagen können verschiedene Gase vermischt werden, sodass interne und externe Partner aus der Luftfahrt- und Energietechnik Versuche unter realistischen Bedingungen durchführen können. Bei der Entwicklung der 300 bar Wasserstoff-Hochdruckspeicher unterstützte Bilfinger das DLR. Dazu führte Bilfinger Machbarkeitsstudien durch, übernahm die Entwurfsplanung, das Behörden-Engineering sowie die Beschaffung der Materialien und verantwortete die Errichtung der Speicher.


Pilotanlage HyStock (Gasunie)

Die 1-MW-Pilotanlage HyStock wandelt grüne Energie in Wasserstoff um. Die erste Power-to-Gas-Anlage von Gasunie in den Niederlanden dient der weiteren Entwicklung des Wasserstoffmarktes und der Erforschung neuer Technologien. Bilfinger steuerte zum Bau der Anlage die Systemintegration bei und war für die Hochspannungsstromversorgung der Protonenaustausch-Einheit verantwortlich. Auch die Planung und das Verlegen der Pipelines sowie der Wasserstoff-Rohrleitungen und Rohranhänger kamen von Bilfinger.


Mobil mit Wasserstoff (Air Liquide)

Air Liquide hat in der Nähe von Rotterdam eine der ersten öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen der Niederlande gebaut. Diese ist direkt mit dem europäischen Wasserstoff-Pipelinenetz von Air Liquide verbunden. Bilfinger übernahm das Engineering, koordinierte die Zulassung der Tankstelle gegenüber dem Ministerium für Infrastruktur und Umwelt und verantwortete die Errichtung der Tankstelle.


Testzentrum für Gasturbinen (Siemens)

In der Nähe von Berlin unterhält Siemens ein Brenner-Testzentrum für Gasturbinen. Ziel ist es, Verbrennungsvorgänge unter realistischen Einsatzbedingungen zu erforschen. Hierzu benötigte Siemens unter anderem einen kryogenen Energiespeicher für Wasserstoff. Bilfinger übernahm die Investitionsrechnung, das Vor-Basic-Engineering und das Behörden-Engineering.


Pilotanlage zur Speicherung grünen Stroms (Uniper)

In Falkenhagen betreibt Uniper eine Pilotanlage zur Speicherung und Übertragung von Windstrom. Dabei wird per Elektrolyse grüner Wasserstoff hergestellt, der in den ersten Jahren der Pilotanlage direkt in das Ferngasnetz eingespeist wurde. Heute wird der Wasserstoff mit Kohlendioxid aus einer Bio-Ethanol-Anlage versetzt und so in Methan, also synthetisches Erdgas, umgewandelt. Bilfinger unterstützte beim Bau der Power-to-Gas-Anlage und lieferte das Steuerungssystem sowie Datenspeicher. Außerdem verantwortete Bilfinger das Pipeline-Leckage-Überwachungssystem und die Fernsteuerung des Dispatching


02.2020

Desinfektionsmittel statt Kosmetik

Bilfinger unterstützt den französischen Kosmetikhersteller L’Oréal bei der Verbesserung seiner Hygienestandards am Standort in Warschau, Polen. Dies ist wichtig, da das Unternehmen während der Ausbreitung des Coronavirus seine Produktion auf die Herstellung von Desinfektionsmitteln umgestellt, Bereiche zwischen Hygienezonen neu gestaltet und Logistikprozesse überarbeitet hat.

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Hoch hinaus

Obwohl der Flugbetrieb erst langsam wieder anläuft, stehen die Zeichen am Flughafen in München langfristig auf Wachstum. Bis 2021 soll das Vorfeld Ost und bis 2023 das Terminal 1 erweitert werden. An beiden Projekten ist Bilfinger beteiligt und verantwortet die gesamte Errichtung der Kerosinleitungen zur Flugzeugbetankung vom Engineering über die Lieferung, Fertigung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme.

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Zu jeder Zeit unter Strom

Für Fresenius Kabi Austria hat Bilfinger Industrial Services am Standort in Linz vier neue USV-­Anlagen in Betrieb genommen. USV steht für Unterbrechnungsfreie Stromversorgung – eine Maßnahme, die im Falle eines kurzfristigen Stromausfalls den laufenden Betrieb sicherstellt. Die neuen Systeme steigern die Sicherheit beim Betrieb der Anlagen des internationalen Gesundheitskonzerns.

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Gesehen in...

Zofingen, Schweiz: Großes Kino – dies ist kein Actionfilm, sondern die Chemiewehrschule von Bilfinger Industrial Services in der Schweiz. Auf dem 12.000 Quadratmeter großen Trainingsgelände führen unsere einsatzerfahrenen Spezialisten Schulungen für Kunden und Kollegen durch. Die Themen: Brand, Chemie, Taktik und Atemschutz. Bis zu 2.000 Teilnehmer aus aller Welt nehmen jährlich teil.


01.2020

Erneuerte Wasserkraft

Die denkmalgeschützte Wasserkraftanlage Cwm Dyli in der walisischen Region Snowdonia ging 1906 in Betrieb. Rund zehn Megawatt elektrische Energie liefert sie ins Netz. Das Wasser zum Antrieb der Turbine wird 320 Meter oberhalb des Kraftwerks dem See Llyn Llydaw entnommen. Bilfinger UK hat nun vom Betreiber Innogy den Auftrag zur Erneuerung der Steuerungs- und Kontrolltechnik der Anlage erhalten.

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Ziele für 2019 erreicht

Bilfinger hat das Geschäftsjahr 2019 positiv abgeschlossen. Der Umsatz wuchs organisch um 6 Prozent auf 4,3 Mrd. €, das bereinigte EBITA beträgt 104 Mio. € und das berichtete Konzern­ergebnis 24 Mio. €. Mit einem berichteten Free Cashflow von 57 Mio. € hat das Unternehmen einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht.

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Startschuss für grüne Wärme

Das Mannheimer Energieunternehmen MVV stellt die Wärmerzeu­gung in den kommenden Jahren auf erneuerbare Energien um. Den ersten Schritt dazu bildete die Anbindung der thermischen Abfallverwertungsanlage an das regionale Fernwärmenetz. Die von Bilfinger schlüsselfertig errichtete Fernwärmezentrale ging im Februar 2020 in Betrieb.

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Gesehen in Melkøya:

Auf der Insel vor Hammerfest in Nord-Norwegen betreibt Equinor eine Anlage zur Verflüssigung von Erdgas. Seit 2006 erbringt Bilfinger dort umfassende Serviceleistungen – auch unter extremen klimatischen Bedingungen.

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