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Machbarkeitsstudie: Für mehr grüne Mobilität

Für das tschechische Chemieunternehmen Spolchemie hat Bilfinger die Produktions- und Transportmöglichkeiten für das Nebenprodukt Wasserstoff bewertet. Darüber hinaus hat Bilfinger Tebodin Czech Republic s.r.o. in einer Machbarkeitsstudie die technischen Anforderungen und die Wirtschaftlichkeit der Produktion von grünem Wasserstoff durch Fotovoltaik sowie den Transport von Wasserstoff zu öffentlichen Mobilitätslösungen, wie beispielsweise Tankstellen für Autos oder Züge, evaluiert.

Spolchemie ist ein bedeutender Hersteller von chemischen Grundstoffen sowie veredelten Chemikalien, darunter Chlor. Bei der Chloralkali-Elektrolyse entsteht als Nebenprodukt Wasserstoff. Bisher wird dieser für den Antrieb von Dampfturbinen-Generatoren genutzt.

Alternative Nutzungsmöglichkeiten

Um zu ermitteln, ob dieser Wasserstoff auch einer anderen Verwendung zugeführt werden kann, wurde Bilfinger mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Die Analyse umfasste die möglichen Kapital- und Betriebskosten, technische Anforderungen sowie Innovationsmöglichkeiten für eine bessere Nutzung des Nebenprodukts Wasserstoff. Außerdem wurden die zusätzliche grüne Produktion von Wasserstoff sowie ein effizienter Transport in bis zu 100 Kilometer entfernte Städte evaluiert.

Analyse der Transportwege

In der Machbarkeitsstudie wurden – unter Annahme einer Kapazität von bis zu 2.000 Tonnen Wasserstoff pro Jahr – effiziente Wege zum Transportieren dieser großen Mengen von Nováky (Slowakei) nach Bratislava und von Ústí nad Labem (Tschechische Republik) nach Prag beispielsweise mithilfe von Composite-Druckbehältern analysiert und verschiedene Methoden zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks des verwendeten Wasserstoffs evaluiert. Das Projekt soll 2025 abgeschlossen werden.

Unsere zahlreichen Innovationen, Investitionen und Effizienzsteigerungen belegen, wie ernst wir unsere ökologische Verantwortung nehmen. Dazu zählt natürlich auch die Nutzung unserer Nebenprodukte – beispielsweise für mehr nachhaltige Mobilität."

Daniel Tamchyna CEO von Spolchemie
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Martin Dittrich
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