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Fernwärme: Wie industrielle Abwärme zum Verkaufsschlager werden kann

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Industrieanlagen produzieren Wärme, die bislang oft ungenutzt bleibt. Dabei könnten Energieversorger industrielle Abwärme gut zur Einspeisung in ihre Fernwärmenetze gebrauchen. Vor diesem Hintergrund hat Bilfinger ein Konzept mitentwickelt, das eine Win-win-Situation schafft: Es setzt auf die intelligente Einbindung industrieller Abwärme in die Fernwärmeversorgung.

Welchen Beitrag kann industrielle Abwärme zur nachhaltigen Beheizung von Städten und Gemeinden leisten? „Einen bedeutenden“, dachte sich Christian Strondl. Der Geschäftsführer von Bilfinger Industrial Services
tüftelte daher an einer Lösung, mit der Industrieunternehmen präzise ermitteln können,wie viel ungenutzte Abwärme bei ihnen entsteht – und wie viel sie davon zum gegenseitigen Nutzen an kommunale Energieversorger
verkaufen können. 

Herausgekommen ist dabei das Konzept „ScaleGrid“. Es analysiert das Potenzial diverser Wärmequellen und zeigt zugleich Möglichkeiten für deren Nutzung als Energiequelle auf. Bei der Umsetzung kooperiert Bilfinger mit zwei Partnern:

  • Der IT-Spezialist ProCom aus Aachen liefert umfangreiche Analysen des Energiemarktes und der Preisentwicklung. Auf dieser Basis können Stadtwerke und Anlagenbetreiber entscheiden, ob und wann es sich für sie lohnt, miteinander ins Geschäft zu kommen – also Abwärme zu kaufen bzw. zu verkaufen.
  • Die Wiener Beratungsgesellschaft Decision Advisory Group bringt Industrieunternehmen und Versorger an einen Tisch und übernimmt die Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen. 
  • Bilfinger sorgt für die optimale Energienutzung. Dabei werden die Wärmeströme im Betrieb verbessert, mögliche Einsparungen identifiziert – und es wird bewertet, ob und in welchem Ausmaß sich die industrielle Abwärme im Fernwärmenetz nutzen lässt.

„Ein wesentlicher Erfolgsfaktor von ScaleGrid ist das Zusammenspiel aller relevanten Akteure“, sagt Strondl. Vom ersten Kontakt mit der Stadt über Gespräche mit der ansässigen Industrie bis hin zu einer transparenten Öffentlichkeitsarbeit folgt das Konzept deshalb einem definierten Prozess, der auf den Nutzen aller beteiligten Parteien abzielt. „Dadurch erreichen wir eine breite Akzeptanz und bieten eine zukunftsweisende Lösung
für die kommunale Wärmeversorgung, von der auch und gerade Anlagenbetreiber erheblich profitieren können“, so Strondl.

Ihr Kontakt bei Fragen:

Christian Strondl
Geschäftsführer, COO Bilfinger
Industrial Services GmbH
Phone +43 664 6157654
christian.strondlnospam@bilfinger.com

Dr. Ala Modarresi
Engineering Anlagentechnik
Bilfinger Bohr- und Rohrtechnik GmbH
Phone +43 664 6157657
ala.modarresinospam@bilfinger.com


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