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Exzellenz im Arbeitsschutz: Tools und Methoden für höchste Sicherheit

Um ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit zu erreichen, ist ein umfassendes Konzept zu erarbeiten. Dieses besteht aus verschiedenen Tools, Methoden und Best Practices, die sorgfältig aufeinander abgestimmt sein müssen.

Wenn Roland Piff gefragt wird, wie das perfekte Arbeitssicherheitskonzept aussieht, gerät er ins Stocken. Der 57-Jährige ist Leiter HSE bei Bilfinger Life Science und beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Arbeitssicherheitsfragen. „Das perfekte Konzept gibt es wahrscheinlich nicht“, sagt er. „Aber ein Konzept, das es schafft, hochwirksame Tools und Methoden miteinander zu verbinden und aufeinander abzustimmen, kommt dem Idealzustand schon sehr nahe.“

Grundlage aller Maßnahmen zur Arbeitssicherheit sind seiner Überzeugung nach Schulungen und Informationskampagnen. In diesen muss es gelingen, die elementaren Grundregeln zu vermitteln, die konzernweit für alle Mitarbeitenden und Führungskräfte gelten. „Bei Bilfinger nennen wir diese Grundregeln ‚Life Saving Rules‘. Mit unserer Kampagne ‚Line of Fire‘ wollen wir gerade diese Schwerpunktthemen unseren Mitarbeitenden auf anschauliche Weise vermitteln. Halten sich alle an diese, ist bereits viel erreicht. Denn der wichtigste Hebel für eine hohe Arbeitssicherheit ist der Mitarbeitende selbst“, so Piff.

Denn der wichtigste Hebel für eine hohe Arbeitssicherheit ist der Mitarbeitende selbst."

Roland PiffLeiter HSE, Bilfinger Life Science

Aus diesem Grund kommt der Prüfung von Erlaubnisscheinen, der Umsetzung der darin aufgeführten Sicherheitsvorkehrungen und der Last-Minute-Risiko-Analyse (LMRA) eine zentrale Bedeutung zu. Bevor eine Arbeit beginnt, muss sich der Mitarbeitende zunächst intensiv mit den verbundenen Gefahrenpotenzialen beschäftigen und die nötige Zeit nehmen, um unvorhergesehene Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen. Eine Checkliste bei der LMRA hilft ihm dabei, an alle erforderlichen Schritte zu denken. 

„Mögliche Risiken für die Gesundheit der Mitarbeitenden lassen sich aber auch durch Safety Walks ermitteln“, erläutert Piff. „Wenn Führungskräfte regelmäßig mit den Mitarbeitenden in einen Dialog treten und die Arbeitsplätze und Laufwege auf mögliche Gefahren untersuchen, lassen sich bereits viele Unfälle im Vorfeld vermeiden. Wichtig ist allerdings, dass diese Sicherheitsbegehungen regelmäßig und systematisch gemacht und auch schriftlich festgehalten werden.“ 

Als hilfreich hat sich hier die von Bilfinger selbst entwickelte HSEQ-App erwiesen: Mir ihr können alle Mitarbeitenden HSEQ-relevante Ereignisse mit ihrem Smartphone ohne großen Aufwand erfassen und an die zentrale HSEQ-Software weiterleiten. Diese Erleichterung trägt wesentlich zu einer besseren Datenlage, zu einer wirksameren Untersuchung und Vorbeugung von Vorfällen und damit zu einer höheren Sicherheit bei.

Basis der täglichen Sicherheitsarbeit sind Piff zufolge auch Maßnahmen, die über den sicheren Umgang mit Geräten bzw. Situationen informieren. Hierzu zählen u. a. tägliche Sicherheitseinweisungen, regelmäßige Meetings zum Thema Arbeitsschutz, Safety Days und Knowledge Cards, auf denen die wichtigsten Sicherheitsregeln für unterschiedliche Gewerke und Gerätschaften notiert sind. „Entscheidend ist, dass alle diese Maßnahmen nicht nur aktuell gehalten, sondern auch ansprechend aufbereitet werden“, sagt Piff. „Denn dann sind die Mitarbeitenden motiviert beim Arbeitsschutz und arbeiten aktiv an einer kontinuierlichen Verbesserung mit. Und genau das ist die beste Grundlage für höchsten Arbeitsschutz.“

Ihr Kontakt bei Fragen:

Roland Piff
Leiter HSE
Bilfinger Life Science
Phone +43 664 6157723
roland.piffnospam@bilfinger.com