Desinfektionsmittel statt Kosmetik

13.04.2020

Mit der anhaltenden Verbreitung des Coronavirus ist die Nachfrage nach vielen Konsum- und Verbrauchsgütern gestiegen – das betrifft insbesondere auch Händedesinfektionsmittel. Die L‘Oréal-Gruppe hat ein europäisches Solidaritätsprogramm zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise ins Leben gerufen. Viele der Fabriken haben ihre Produktion auf die Herstellung von Handdesinfektionsmitteln oder reinigendem Handgel umgestellt. Bilfinger Tebodin unterstützt das französische Unternehmen bei dieser Initiative im polnischen Werk – dem größten Produktionsstandort von L’Oréal weltweit. „Unsere Kunden aus der Chemie- und Konsumgüterindustrie optimieren in der aktuellen Situation die Hygienebedingungen in ihren Produktionsstätten noch weiter. Dabei können wir sie unterstützen“, sagt Michal Bugala, Projektmanager bei Bilfinger Tebodin. Derzeit werden die Bereiche zwischen verschiedenen Hygienezonen neu gestaltet und die Logistikprozesse innerhalb des Gebäudes überarbeitet. „Wir prüfen in dem Zusammenhang auch sämtliche Lieferketten und beraten den Kunden, wie der Produktionsprozess schlank organisiert werden kann. Einige Prozesse können automatisiert werden, bei anderen kann eine einfache Neuordnung dazu beitragen, Mitarbeiter effizienter einzusetzen“, erklärt Michal Bugala.

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