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Unsere gelebten Bilfinger-​Werte: Selina Reinsprecht

Selina Reinsprech mit Schutzbrille und Arbeitsoverall sagt, "Mein Anspruch ist es, mich stetig weiterzuentwickeln."

Anspruch bedeutet, sich hohe Ziele zu setzen – an sich selbst, die eigene Arbeit und die Zukunft."

Selina Reinsprecht (19) hat ihre Ausbildung zur Stahlbautechnikerin an unserem Standort in Wels absolviert – als erste Frau in diesem Beruf dort. Heute arbeitet sie im Rohrbau und bringt mit großer Präzision und Leidenschaft jede Schweißnaht zur Perfektion.

Doch Selina hat noch viel vor: Im kommenden Jahr möchte sie die Matura nachholen, danach ihren Meister machen und vielleicht sogar ein Studium beginnen. Sie setzt sich ehrgeizige Ziele, strebt nach persönlicher und fachlicher Weiterentwicklung und möchte ihr technisches Know-how vertiefen – vielleicht eines Tages sogar in der Forschung und Entwicklung.

Denn Selina stellt hohe Ansprüche – an sich selbst, an ihre Arbeit und an das, was noch vor ihr liegt.

Selina, du bist Stahlbautechnikerin bei Bilfinger. Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ich arbeite aktuell im Rohrbau, hauptsächlich an den sogenannten Rundnähten – das sind Schweißnähte, die Rohrstücke oder Rohre mit anderen Rohren oder Flanschen verbinden. Dabei ist viel Präzision gefragt: Die Nähte müssen gleichmäßig und dicht sein. Mein Alltag besteht nicht nur aus Schweißen, sondern auch aus vorbereitenden Schritten, Materialvorbereitung, Kontrolle und Nachbereitung.

Was mir besonders Spaß macht: Es ist kein eintöniger Beruf, ich bin viel in Bewegung und sitze nicht den ganzen Tag. Außerdem ist es ein spannender Bereich, weil es noch kein typischer Frauenberuf ist. Ich war die erste Frau an unserem Standort in Wels, die diese Ausbildung gemacht hat. Am Anfang musste ich mich schon ein bisschen beweisen. Ich wollte zeigen, dass ich das genauso kann – und dass mich das genauso begeistert.

Heute ist das kein Thema mehr: Meine Kolleginnen und Kollegen stehen hinter mir, wir arbeiten als Team und ziehen gemeinsam an einem Strang.

Du hast erzählt, dass du dich beruflich weiterentwickeln möchtest. Was treibt dich an und wie setzt du diesen Anspruch um?

Ich möchte unbedingt im technischen Bereich bleiben, mich aber stetig weiterbilden. Nächstes Jahr starte ich mit der Matura, danach will ich meinen Meister machen. Auch ein Studium in einem technischen Feld ist für mich denkbar. Besonders spannend fände ich die Forschung und Entwicklung, zum Beispiel im Bereich Schweißtechnik.

Mir ist es wichtig, mir hohe Ziele zu setzen. Ich will etwas erreichen, meine Fähigkeiten kontinuierlich ausbauen und die besten Ergebnisse liefern. Ich lege großen Wert darauf, meine Arbeit gewissenhaft und sauber zu erledigen – und freue mich gleichzeitig über Feedback, das mir hilft, mich weiterzuentwickeln.

Und ehrlich gesagt, gerade als Frau in so einem Beruf möchte ich mir auch ein bisschen einen Namen machen. Ich finde, es ist ein gutes Gefühl, zu zeigen, dass man sich in einem technischen Umfeld durchsetzen und etwas erreichen kann, wenn man mit Leidenschaft dabei ist.

Gibt es ein Projekt oder einen Moment, der dich besonders begeistert hat?

Ja, das war meine erste eigene Rundnaht. Ich weiß noch, wie aufgeregt ich war, weil ich das komplett allein gemacht habe. Heute ist das mein Alltag, aber damals war das schon etwas Besonderes. Ich habe gesehen: Das funktioniert, ich kann das wirklich. Solche Momente bleiben einfach hängen, weil sie einem zeigen, wie viel man in kurzer Zeit lernen und erreichen kann