Kontakt
Suche
Unter Umständen sind Sie an der Website von Bilfinger in %s interessiert.
Andernfalls wählen Sie hier Ihre gewünschte Länderseite aus.
+

Ryan Bacon, Senior Mechanical Supervisor

Man muss in der Lage sein, selbständig Entscheidungen zu treffen und stets mit gutem Beispiel voranzugehen, indem man auch einmal die Extrameile geht. "

1: Können Sie uns etwas über Ihren Werdegang im Bereich Maschinenbau erzählen und wie Sie zu Bilfinger gekommen sind?
Ich begann meine Arbeit im Nuklearsektor im Alter von 19 Jahren im britischen Kernkraftwerk Winfrith. Ich merkte schnell, dass mich der Bereich Hebetechnik besonders interessierte und bat darum, mit den Rigging-Teams zusammenarbeiten zu dürfen, was mir ermöglicht wurde. 2010 wechselte ich als Rigger auf die Wytch Farm-Anlage zu Bilfinger UK, nachdem ich zuvor bei einem anderen Auftragnehmer tätig war. Seitdem habe ich mich vom Werkzeuglager bis zum Senior Mechanical Supervisor hochgearbeitet – nach fast 20 Jahren Dienstzeit vor Ort.

 

2: Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Senior Mechanical Supervisor für Sie aus?

Ein typischer Arbeitstag beginnt für mich um 6:30 Uhr, wenn ich im Büro ankomme und zunächst alle erforderlichen Genehmigungen für die geplanten Aufgaben des Tages zusammenstelle. Diese können sehr unterschiedlich sein, da unter meiner Aufsicht Rohrschlosser, Schweißer, Anschläger und Metallbauer tätig sind.

Anschließend nehme ich an der morgendlichen Besprechung mit der Standortleitung teil und verteile die Arbeitsaufträge an das Team vor Ort. Dabei stelle ich sicher, dass sie alle notwendigen Unterlagen und Hilfsmittel wie Genehmigungen, Gaswarngeräte, Schlüssel und Zeichnungen erhalten. Danach gehe ich gemeinsam mit dem Team zu den jeweiligen Arbeitsbereichen, um die Aufgaben und die Inhalte der Genehmigungen im Detail durchzusprechen. Aufgrund der logistischen Gegebenheiten vor Ort kann dies durchaus herausfordernd und zeitaufwendig sein.

Sobald ich sicher bin, dass das Team die Arbeitsaufträge vollständig verstanden hat, konzentriere ich mich auf die Vorbereitung der kommenden Tage. Dazu gehört das Einpflegen neuer Genehmigungen, Abstimmungen mit dem Team sowie die Koordination mit den Bau- und Maschinenbauleitern des Kunden.

Am Ende des Arbeitstages treffe ich mich mit dem Area-Authority-Team, um ein Feedback zu erhalten: Was lief gut und wo wird Unterstützung für den nächsten Tag benötigt? Anschließend bringe ich die Ausrüstung zurück ins Büro der Area Authority und zeichne die Genehmigungen ab. Gegen 16 Uhr findet schließlich eine Abschlussbesprechung mit der Standortleitung statt, bei der Supervisoren und Senior Leads die Möglichkeit haben, etwaige Probleme zu melden.

 

3: Welche Fähigkeiten sind in Ihrer Rolle besonders wichtig?

In meiner Position sind viele Fähigkeiten gefragt. Besonders wichtig ist ein gutes Verständnis des Genehmigungssystems. Ebenso entscheidend ist die Fähigkeit, mit dem Team klar und verständlich zu kommunizieren, sodass alle die notwendigen Informationen verständlich erhalten. Darüber hinaus muss man in der Lage sein, selbstständig Entscheidungen zu treffen und stets mit gutem Beispiel voranzugehen – idealerweise, indem man bereit ist, auch einmal die Extrameile zu gehen.

 

4: Auf welches Projekt oder welche Herausforderung sind Sie besonders stolz?

In meinen fast 20 Jahren am Standort Wytch Farm gab es viele Projekte, auf die ich stolz bin – darunter die Abschaltung des F-Site-Separators und die Installation der fünften Pumpe im Jahr 2017. Damals war ich noch neu in meiner Rolle, und wir bekamen zusätzliches Personal aus Fawley, um die Arbeiten zu unterstützen.

Die Situation war sehr stressig, da die Abschaltung zeitkritisch war und es viele herausfordernde Momente gab. Dennoch gelang es uns als Team, das Projekt termingerecht abzuschließen. Der Kunde war mit dem Ergebnis äußerst zufrieden – und für mich war es ein wichtiger Meilenstein, der gezeigt hat, wie viel man gemeinsam erreichen kann.

 

5: Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der eine Karriere als Mechanical Supervisor im Energiesektor anstrebt?

Wer in dieser Branche eine Führungsposition übernehmen möchte, sollte bereit sein, hart zu arbeiten und auch einmal die Extrameile zu gehen. Es ist wichtig, stets positiv zu bleiben und ein gutes Verhältnis zu den Kolleginnen und Kollegen aufzubauen – sowohl bei Bilfinger als auch beim Kunden.

Darüber hinaus lohnt es sich, den Rat erfahrener Kolleginnen und Kollegen anzunehmen. Sie haben vieles bereits selbst erlebt, und ihre Meinungen und Ideen können von unschätzbarem Wert sein.

 

Klingt Ryans Geschichte nach dem richtigen Karriereweg für Sie?

Sehen Sie sich unsere Stellenangebote an