Piotr Duraj, 41, ist Site Manager in Polen. Seine Karriere bei Bilfinger begann bereits als Student – dank der Empfehlung seines Vaters, der als Vorarbeiter bei uns arbeitete. Heute, nach Jahren des Lernens und Wachsens, leitet Piotr seine Projekte mit Hingabe, großem Einsatz und einem tiefen Respekt für sein Team. Die beiden Bilfinger-Werte, mit denen er sich am stärksten identifiziert, sind Anspruch – womit wir uns stetig weiterentwickeln und Exzellenz erreichen – und Engagement – was uns Erwartungen übertreffen lässt.
Wie sind Sie zu Bilfinger gekommen?
„Mein Vater empfahl mir den Job um 2006 herum. Zu dieser Zeit war ich gerade auf der Suche nach einer Möglichkeit, etwas Geld während des Studiums zu verdienen. So habe ich drei Sommer lang unterstützt. Es war eine tolle Erfahrung – ich habe viele nette, engagierte Menschen kennengelernt und die Arbeit hat mir geholfen, meine Ausbindung zu finanzieren. Nach meinem Abschluss bin ich zu Bilfinger und in eine Vollzeitanstellung zurückgekehrt.“
Was macht Ihnen bei Ihrer Arbeit am meisten Spaß?
„Was ich am meisten schätze, ist die Möglichkeit, sich selbst weiterzuentwickeln und die Tatsache, dass jedes Projekt neue Herausforderungen mit sich bringt. Ich mag es, wenn die Messlatte hoch liegt. Es motiviert mich weiterzuwachsen. Finanzielle Stabilität und die Flexibilität in Bezug darauf, wie ich meine Arbeit organisiere, sind mir ebenfalls wichtig.“
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
„Das hängt von der Phase des Kundenprojekts ab. Üblicherweise starte ich eine Stunde früher als die Montage-Teams. Ich nutze diese Zeit, um nochmal über unseren Zeitplan zu gehen, Aufgaben zu planen und mich auf das vorzubereiten, was mich an diesem Tag ungeplant erwarten könnte – ob seitens des Kunden oder innerhalb von Bilfinger.
Wir starten den Tag mit einem Toolbox Talk (TBT) mit den Arbeitern und Vorarbeitern. Dies ist wichtig, um Sicherheitsupdates und aktuelle Bedingungen vor Ort zu besprechen. Nach dem TBT prüfe ich üblicherweise unsere Einsatzorte, bevor ich zu den Projektaufgaben zurückkehre.
Ich versuche außerdem, mir jeden Tag die Zeit für ein kurzes Meeting mit den Vorarbeitern zu nehmen. Wir besprechen den Arbeitsstatus, planen den nächsten Tag und gehen Änderungen durch. Das ermöglicht dem Team, effizient, flexibel und ohne unnötigen Druck zu arbeiten.“
Was bedeutet Teamarbeit für Sie?
„Am Anfang war das Teambuilding nicht meine Stärke, aber mit der Zeit habe ich gelernt, dass klare Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und Vertrauen der Schlüssel sind. Ich stimme das Team immer auf die jeweilige Aufgabe ab. Jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse und Motivationen und es ist meine Verantwortung, diese auf die Projektanforderungen abzustimmen. Mein Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem jeder weiß, was von ihm erwartet wird, und man sich aufeinander verlassen kann.
Unsere Zusammenarbeit ist die Grundlage unseres Erfolgs. Es macht mir Spaß, mit motivierten Menschen zusammenzuarbeiten, die sich auf wechselnde Voraussetzungen einstellen können. Projekte erfordern oft schnelle Entscheidungen und Flexibilität. Deshalb ist ein gut koordiniertes Team, das schnell auf Veränderungen reagieren kann, essenziell.”
