
Environment
Klimawandel im Fokus
Der Klimawandel ist eine der wichtigsten globalen Herausforderungen. Als internationaler Industriedienstleister stehen wir unsere Kunden in der Prozessindustrie als Partner zur Seite, um ihre Energie- und Ressourceneffizienz zu verbessern und Emissionen zu reduzieren. Unser Ziel ist klar: Nr. 1 für unsere Kunden zur Steigerung von Effizienz und Nachhaltigkeit.
Diesem Anspruch folgend übernehmen wir auch selbst Verantwortung: Unser Dekarbonisierungspfad ist von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiert und auf Netto‑Null‑Emissionen bis 2050 entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgerichtet.
Damit leisten wir einen nachvollziehbaren Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen wie SDG 7 (bezahlbare und saubere Energie) und SDG 9 (widerstandsfähige industrieller Infrastrukturen).
Unsere Vision: Nr. 1 für unsere Kunden zur Steigerung von Effizienz und Nachhaltigkeit
Mit gebündeltem industriellen Know‑how treiben wir die Transformation unserer Kunden in der Prozessindustrie aktiv voran.
Unsere eigene Nachhaltigkeitskategorisierung schafft Transparenz und zeigt, welche Anteile unserer Umsätze zur Dekarbonisierung und nachhaltigen Transformation beitragen. Diese Services sind ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells von Bilfinger und werden kontinuierlich weiterentwickelt: durch Wissensaufbau, die gezielte Darstellung passender Referenzen und den Fokus auf strategisch relevante Zielbereiche.
- Kategorie A: Direkte Investitionen der Kunden in nachhaltige Technologien
- Kategorie B: Wartungs- und Umbauarbeiten zur Steigerung der Energieeffizienz
- Kategorie C: Umfassende Dienstleistungen zur Unterstützung der Tätigkeiten in den Kategorien A und B, Umsätze, die nicht unter Kategorien A, B oder D fallen
- Kategorie D: Aktivitäten in Kohle- und Ölkraftwerken, Umsätze aus Arbeitnehmerüberlassung
Unser Ziel: Den positiven Trend der letzten Jahre fortzusetzen und den Umsatzanteil in den Kategorien A und B auch weiterhin zu steigern. Sie erhöhen die Resilienz unserer Kunden und schaffen Chancen für unser eigenes nachhaltig profitables Wachstum.
Auf dem Weg zu Netto-Null Emissionen bis 2050
Bis 2050 erreichen wir Netto-Null-Emissionen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette. Unsere ambitionierten Unternehmensziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen (THG) wurden von der international anerkannten Science Based Targets initiative (SBTi) validiert.
Der SBTi Corporate Net Zero Standard gilt als führendes Rahmenwerk für die Festlegung wissenschaftlich fundierter Netto-Null-Ziele und bietet Unternehmen hierfür Normen, Leitlinien und Werkzeuge.
Gesamt-Netto-Null-Ziel (2050)
Bis zum Jahr 2050 werden wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette Treibhausgasemissionen von Netto-Null erreichen.
Kurzfristige Ziele (bis 2034):
- Scope 1 und 2: Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen um 58,8%, ausgehend vom Basisjahr 2024*
- Scope 3: Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen um 35% im gleichen Zeitraum*
Langfristige Ziele (bis 2050):
- Scope 1 und 2: Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen um 90%, ausgehend vom Basisjahr 2024*
- Scope 3: Ebenfalls Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen um 90% bis 2050*
*Die Zielgrenze umfasst landbezogene Emissionen und Abbau aus Bioenergie-Rohstoffen ein.
Unser Ansatz zur Reduktion von Scope 1 & 2 THG-Emissionen
Mit einem konzernweiten Emissionstracking schafft Bilfinger Transparenz über Emissionsquellen, Reduktionspotenziale und Wirtschaftlichkeit von Dekarbonisierungsmaßnahmen. Dies bildet die Grundlage für unser kurzfristiges Scope 1 & 2 Reduktionsziel bis 2034.
Mit folgenden Maßnahmen gehen wir die Reduktion von Scope 1 & 2 an:
- Schrittweise Elektrifizierung der Fahrzeugflotte in allen Einsatzbereichen, in denen dies technisch möglich ist.
- Einsatz alternativer Kraftstoffe (HVO100) für Anwendungen, die aktuell noch nicht vollständig elektrifizierbar sind.
- Reduzierung des Energieverbrauchs an unseren Standorten, u.a. durch effizientere Heiz- und Kühlsysteme, Gebäudemodernisierungen und eine optimierte Flächennutzung.
- Ausweitung des Bezugs von Grünstrom für die Fahrzeugflotte sowie für alle Standorte.
Für die Reduktion der Scope 3 THG-Emissionen ist die Dekarbonisierung des Strommixes entlang der Wertschöpfungskette von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus leistet eine nachhaltige Beschaffung einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der vorgelagerten Scope 3 THG-Emissionen.
THG-Gesamtemissionen für Scope 1, 2 & 3 – GJ 2025
Im Geschäftsjahr 2025 reduzierten wir die marktbezogenen THG-Emissionen in Scope 1 und 2 um 8 % sowie in Scope 3 um 4 %. Damit bleiben wir auf Kurs unserer von der SBTi validierten kurzfristigen Klimaziele.
Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen – GJ 2025
Im Jahr 2025 steigerten wir den Anteil erneuerbare Energie deutlich. Drei Treiber ermöglichen diesen Fortschritt:
- 100% Grünstrom entweder im Rahmen des Stromvertrags oder durch anerkannte Herkunftsnachweise
- Mehr erneuerbare Brennstoffe im operativen Betrieb
- Eigene Solarstromproduktion an unseren Standorten
Diese Maßnahmen sind zentrale Bausteine auf unserem Weg zur Dekarbonisierung.