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Environment

Klimawandel im Fokus

Der Klimawandel ist eine der wichtigsten globalen Herausforderungen. Als internationaler Industriedienstleister stehen wir unsere Kunden in der Prozessindustrie als Partner zur Seite, um ihre Energie- und Ressourceneffizienz zu verbessern und Emissionen zu reduzieren. Unser Ziel ist klar: Nr. 1 für unsere Kunden zur Steigerung von Effizienz und Nachhaltigkeit. 

Diesem Anspruch folgend übernehmen wir auch selbst Verantwortung: Unser Dekarbonisierungspfad ist von der Science Based Targets initiative (SBTi) validiert und auf Netto‑Null‑Emissionen bis 2050 entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgerichtet.

Damit leisten wir einen nachvollziehbaren Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen wie SDG 7 (bezahlbare und saubere Energie) und SDG 9 (widerstandsfähige industrieller Infrastrukturen).

 

Um die Unternehmens- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, steht die Prozessindustrie vor einem Wandel. Anlagen und Prozesse müssen effizienter und nachhaltiger werden. Als Lösungspartner steht Bilfinger seinen Kunden mit einem umfassenden Portfolio und langjähriger Expertise zur Seite.

Gerald Pilotto

Chief Sales Officer at Bilfinger

Wir sehen es als unsere Aufgabe, die industrielle Transformation aktiv mitzugestalten. Mit unserem Know-how schaffen wir Lösungen, die Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen reduzieren, Ressourcen schonen und Unternehmen resilienter machen. Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern unser täglicher Antrieb.

Agnes Strehle

Manager Group Controlling & Sustainability at Bilfinger

Wasserstoff ist der Schlüssel zur klimaneutralen Industrie. Als Partner begleiten wir unsere Kunden von der ersten Machbarkeitsstudie über die Installation von Wasserstoffproduktionsanlagen bis zum laufenden Betrieb. Diese ganzheitliche Expertise macht den Unterschied.

Ulrich Trebbe

Product Manger H2 at Bilfinger

Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Automobilbranche und unserem umfassenden Know-how in der chemischen Industrie können wir unsere Kunden vielfältig unterstützen und ihnen dabei helfen, ihren Beitrag zu einer klimafreundlichen Mobilität entlang der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette zu leisten – von der Produktion der Rohstoffe und chemischen Komponenten über die Gigafactory bis hin zur Endmontage und zum Recycling.

Magda Zemanová

Business Development Manager bei Bilfinger E&M Central Eastern Europe

Dass beim Betrieb von Klimaanlagen auch Wärme entsteht, ist vielen Menschen nicht bewusst. Insbesondere in Ballungsräumen führt dies im Sommer zu einer zusätzlichen Erwärmung der ohnehin schon überhitzten Stadtzentren. Dieser Effekt lässt sich durch die Bereitstellung von Fernkälte aus der gebündelten Erzeugung von Kühlwasser außerhalb der Stadt deutlich reduzieren!

Markus Grubmair

Industrial and Power Plant Piping Construction bei Bilfinger E&M DACH

Dank der hohen Flexibilität und Zuverlässigkeit der Dienstleistungen von Bilfinger sind wir in der Lage, unsere Kunden im Bereich Wasserkraft optimal zu unterstützen. Dies spiegelt sich auch in der Vielzahl langjähriger Kundenbeziehungen wider.

Stephan Ebner

Division Manager Hydropower bei Bilfinger E&M DACH

Im Vergleich zur Carbon Capture Storage (CCS) kann der verstärkte Einsatz von Carbon Capture Utilization (CCU)-Technologien wertvolle Rohstoffe einsparen und CO₂-Emissionen reduzieren, wodurch ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell für eine erhebliche Verringerung der Treibhausgasemissionen entsteht.

Massimo Pardocchi

President of Business Line Energy Transition bei Bilfinger

Unsere Vision: Nr. 1 für unsere Kunden zur Steigerung von Effizienz und Nachhaltigkeit 

Mit gebündeltem industriellen Know‑how treiben wir die Transformation unserer Kunden in der Prozessindustrie aktiv voran.

Unsere eigene Nachhaltigkeitskategorisierung schafft Transparenz und zeigt, welche Anteile unserer Umsätze zur Dekarbonisierung und nachhaltigen Transformation beitragen. Diese Services sind ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells von Bilfinger und werden kontinuierlich weiterentwickelt: durch Wissensaufbau, die gezielte Darstellung passender Referenzen und den Fokus auf strategisch relevante Zielbereiche.

  • Kategorie A: Direkte Investitionen der Kunden in nachhaltige Technologien
  • Kategorie B: Wartungs- und Umbauarbeiten zur Steigerung der Energieeffizienz
  • Kategorie C: Umfassende Dienstleistungen zur Unterstützung der Tätigkeiten in den Kategorien A und B, Umsätze, die nicht unter Kategorien A, B oder D fallen
  • Kategorie D: Aktivitäten in Kohle- und Ölkraftwerken, Umsätze aus Arbeitnehmerüberlassung

Unser Ziel: Den positiven Trend der letzten Jahre fortzusetzen und den Umsatzanteil in den Kategorien A und B auch weiterhin zu steigern. Sie erhöhen die Resilienz unserer Kunden und schaffen Chancen für unser eigenes nachhaltig profitables Wachstum.

Auf dem Weg zu Netto-Null Emissionen bis 2050

Bis 2050 erreichen wir Netto-Null-Emissionen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette. Unsere ambitionierten Unternehmensziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen (THG) wurden von der international anerkannten Science Based Targets initiative (SBTi) validiert.

Der SBTi Corporate Net Zero Standard gilt als führendes Rahmenwerk für die Festlegung wissenschaftlich fundierter Netto-Null-Ziele und bietet Unternehmen hierfür Normen, Leitlinien und Werkzeuge.

Gesamt-Netto-Null-Ziel (2050)

Bis zum Jahr 2050 werden wir entlang der gesamten Wertschöpfungskette Treibhausgasemissionen von Netto-Null erreichen.

Kurzfristige Ziele (bis 2034):

  • Scope 1 und 2: Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen um 58,8%, ausgehend vom Basisjahr 2024*
  • Scope 3: Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen um 35% im gleichen Zeitraum*

Langfristige Ziele (bis 2050):

  • Scope 1 und 2: Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen um 90%, ausgehend vom Basisjahr 2024*
  • Scope 3: Ebenfalls Reduktion der absoluten Treibhausgasemissionen um 90% bis 2050*

*Die Zielgrenze umfasst landbezogene Emissionen und Abbau aus Bioenergie-Rohstoffen ein.

Unser Ansatz zur Reduktion von Scope 1 & 2 THG-Emissionen

Mit einem konzernweiten Emissionstracking schafft Bilfinger Transparenz über Emissionsquellen, Reduktionspotenziale und Wirtschaftlichkeit von Dekarbonisierungsmaßnahmen. Dies bildet die Grundlage für unser kurzfristiges Scope 1 & 2 Reduktionsziel bis 2034. 

Mit folgenden Maßnahmen gehen wir die Reduktion von Scope 1 & 2 an:

  • Schrittweise Elektrifizierung der Fahrzeugflotte in allen Einsatzbereichen, in denen dies technisch möglich ist.
  • Einsatz alternativer Kraftstoffe (HVO100) für Anwendungen, die aktuell noch nicht vollständig elektrifizierbar sind.
  • Reduzierung des Energieverbrauchs an unseren Standorten, u.a. durch effizientere Heiz- und Kühlsysteme, Gebäudemodernisierungen und eine optimierte Flächennutzung.
  • Ausweitung des Bezugs von Grünstrom für die Fahrzeugflotte sowie für alle Standorte.

Für die Reduktion der Scope 3 THG-Emissionen ist die Dekarbonisierung des Strommixes entlang der Wertschöpfungskette von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus leistet eine nachhaltige Beschaffung einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der vorgelagerten Scope 3 THG-Emissionen. 

Die Welt braucht mutige Netto-Null-Pläne – aber ihre Glaubwürdigkeit ist entscheidend. Wer Übergangsrisiken sinnvoll managt, schafft echten wirtschaftlichen Wert. Wissenschaftlich fundierte Ziele sind dafür der beste Ausgangspunkt.

Dina Abels

Senior Manager Group Controlling & Sustainability at Bilfinger

Die Wissenschaft lässt keinen Zweifel: Treibhausgasemissionen müssen verlässlich und nachprüfbar gesenkt werden, um die Erderwärmung zu begrenzen. Mit unseren SBTi-basierten Zielen nehmen wir diese Aufgabe ernst – über unsere eigenen Standorte hinaus bis in die Wertschöpfungskette. Jeder Schritt zählt, und genau daran arbeiten wir.

Swaantje Brzelinski

Manager Group Controlling & Sustainability bei Bilfinger

THG-Gesamtemissionen für Scope 1, 2 & 3 – GJ 2025

Im Geschäftsjahr 2025 reduzierten wir die marktbezogenen THG-Emissionen in Scope 1 und 2 um 8 % sowie in Scope 3 um 4 %. Damit bleiben wir auf Kurs unserer von der SBTi validierten kurzfristigen Klimaziele.

Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen – GJ 2025

Im Jahr 2025 steigerten wir den Anteil erneuerbare Energie deutlich. Drei Treiber ermöglichen diesen Fortschritt:

  • 100% Grünstrom entweder im Rahmen des Stromvertrags oder durch anerkannte Herkunftsnachweise
  • Mehr erneuerbare Brennstoffe im operativen Betrieb
  • Eigene Solarstromproduktion an unseren Standorten

Diese Maßnahmen sind zentrale Bausteine auf unserem Weg zur Dekarbonisierung.

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