Jessica Terlezki, 38, Architektin am Standort Gersthofen, ist eine von über 400 Mitarbeitenden der Business Unit Engineering in der Region DACH. Seit ihrem Studienabschluss vor 12 Jahren ist sie bei Bilfinger tätig und betreut Bauanträge und kleinere Bauvorhaben.
Für Jessica sind Verantwortung und Wissen keine abstrakten Begriffe, sondern gelebte Werte, die ihren Arbeitsalltag prägen. Sie sorgt mit ihrer Expertise und ihrem Engagement dafür, dass Projekte sicher, regelkonform und im Sinne der Kunden umgesetzt werden.
Wie sehen deine Aufgaben bei Bilfinger im Alltag aus?
„Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit besteht darin, Bauanträge für unsere Kundenprojekte vorzubereiten – beispielsweise, wenn ein neuer Behälter beim Kunden aufgestellt werden soll. Dabei prüfe ich nicht nur die baurechtlichen Vorgaben, sondern auch spezielle Sicherheitsaspekte. Wenn in einem bestehenden Gebäude asbesthaltige Materialien verbaut sein könnten, muss ich beurteilen, welche Schutzmaßnahmen einzuhalten sind. Und wenn in einem Behälter wassergefährdende Stoffe gelagert werden sollen, gelten die strengen Regelungen des Wasserhaushaltsgesetzes. Mein Wissen aus den entsprechenden Sachkundenachweisen hilft mir, solche Punkte frühzeitig zu erkennen und korrekt in den Bauantrag einzuarbeiten. Dadurch bleibt mein Arbeitsalltag abwechslungsreich und fordert mich immer wieder, mich mit neuen Regelwerken auseinanderzusetzen.
Wie hältst du dich bei all den unterschiedlichen Regelungen und Vorschriften auf dem Laufenden?
„Ich nehme regelmäßig an Weiterbildungen und Schulungen teil – mindestens eine im Jahr. Viele dieser Qualifikationen, sind befristet, da sich Vorschriften und technische Regeln ständig weiterentwickeln. Aber für mich ist das mehr als eine formale Pflicht: Ich sehe es als Teil meiner Verantwortung. Nur wenn ich fachlich auf dem neuesten Stand bin, kann ich gewährleisten, dass unsere Projekte den aktuellen Anforderungen entsprechen und sowohl für Menschen als auch für die Umwelt ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Fehler können hier weitreichende Folgen haben – deshalb ist es mir wichtig, immer gewissenhaft und vorausschauend zu arbeiten.“
Wann merkst du im Arbeitsalltag, dass sich deine Weiterbildungen besonders auszahlen?
„Davon profitiere ich oft direkt auf der Baustelle. Nicht umsonst bin ich seit mehr als zehn Jahren zusätzlich als Sicherheits- und Gesundheitskoordinatorin tätig. Wenn mehrere Gewerke gleichzeitig arbeiten – Stahlbauer, Gerüstbauer, Fensterbauer – zeigt sich sofort, wie wichtig es ist, Risiken früh zu erkennen und alles gut zu koordinieren. Mein Wissen ist dabei nicht nur theoretisch, sondern unmittelbar praxisrelevant: Es trägt maßgeblich zur Qualität und Sicherheit unserer Projekte bei.“
