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Unternehmensgeschichte

Unternehmensgeschichte

Vom Bauunternehmen zum internationalen Engineering- und Servicekonzern

Drei traditionsreiche Baugesellschaften bilden die historischen Wurzeln der Bilfinger SE: die Grün & Bilfinger AG, die Julius Berger Tiefbau AG und die Berlinische Boden-Gesellschaft. Im Jahr 1880 realisierte der Baumeister August Bernatz im damals deutschen Lothringen sein erstes größeres Projekt. 1883 ließ er sich in Mannheim nieder, aus seinem Unternehmen ging die Grün & Bilfinger AG hervor. Die Julius Berger Tiefbau AG und die Berlinische Boden-Gesellschaft, wurden jeweils im Jahr 1890 gegründet.

An allen drei Unternehmen war die Dresdner Bank als Aktionär maßgeblich beteiligt. Unter der Ägide von Jürgen Ponto, ihres späteren Vorstandssprechers, reifte in den 1960er Jahren der Plan, ein großes, international konkurrenzfähiges Bauunternehmen zu schaffen. Der erste Schritt war die 1969 vollzogene Fusion der Julius Berger AG mit der Bauboag, die aus der Berlinischen Boden-Gesellschaft hervorgegangen war. An diesem Unternehmen erwarb die Grün & Bilfinger AG 1970 eine Mehrheitsbeteiligung und im Jahr 1975 erfolgte schließlich die Fusion zur Bilfinger + Berger Bauaktiengesellschaft.

Auf Grund sich verändernder Marktbedingungen wurde an der Wende zum 21. Jahrhundert die strategische Neuausrichtung des Unternehmens zur Multi Service Group eingeleitet. Im Jahr 2001 fand die Umfirmierung in Bilfinger Berger AG statt und in den folgenden Jahren wurde eine Reihe leistungsfähiger Unternehmen in den Bereichen Industrie-, Kraftwerks- und Immobilienservice erworben. Gleichzeitig wurden die Aktivitäten im Baubereich zielgerichtet reduziert. Bilfinger Berger entwickelte sich vom Bau- zum internationalen Engineering- und Servicekonzern. Nach der Umwandlung eine Aktiengesellschaft nach europäischem Recht (SE) im Jahr 2010, wurde das Unternehmen 2012 in Bilfinger SE umbenannt.