Bilfinger Berger profitiert vom Trend zu erneuerbarer Energie

13.04.2011

13. April 2011

Großauftrag für Windpark in der Nordsee: Bilfinger Berger profitiert vom Trend zu erneuerbarer Energie

Bilfinger Berger wird die Gründung für einen weiteren Offshore Windpark in der Nordsee erstellen: Der Konzern hat den Auftrag erhalten, gemeinsam mit dem dänischen Partner Per Aarsleff die Fundamente für 80 Offshoreanlagen des neuen Windparks DanTysk zu bauen. Auftraggeber für den 70 Kilometer westlich der Nordseeinsel Sylt gelegenen Windpark sind der Energiekonzern Vattenfall und die Stadtwerke München. Das Volumen beläuft sich auf einen dreistelligen Millionenbetrag, der genaue Wert wird auf Wunsch des Kunden nicht genannt. DanTysk wird nach seiner Fertigstellung über eine Kapazität von 288 MW verfügen.

Das Projekt umfasst Planung, Vorfertigung und Einbau von bis zu 65 Meter langen Monopiles. Die Stahlrohre erreichen Durchmesser von sechs Metern, die größten wiegen 730 Tonnen. Sie werden bei Wassertiefen von bis zu 32 Metern in den Meeresboden gerammt. Um die Windturbinen mit den Fundamenten zu verbinden, werden darauf jeweils 250 Tonnen schwere Übergangsstücke aus Stahl montiert.

Bilfinger Berger und Per Aarsleff sind Marktführer bei der Gründung küstenferner Windkraftanlagen in der Nord- und Ostsee. Kürzlich haben im Mündungsgebiet der Themse die Arbeiten zur Gründung von 175 Windkraftanlagen des Windparks London Array begonnen. Das weltweit größte Offshore-Kraftwerk wird im Endausbau eine elektrische Leistung von 1.000 MW produzieren und damit den Bedarf von 750.000 Haushalten decken. Seit 2004 haben die beiden Unternehmen Aufträge für 630 Windturbinenfundamente in Nord- und Ostsee erhalten.