Energieerzeuger setzen auf Know-how von Bilfinger

27.03.2014

Fernwärmespeicher puffern Bedarfsspitzen

Bilfinger macht Kraftwerksbetreiber flexibler: Fernwärmespeicher ermöglichen bei Heiz- und Kombikraftwerken die temporäre Zwischenspeicherung von Wärmeenergie. Im italienischen Bruneck errichtet der Engineering- und Servicekonzern ab Mai 2014 für ein Biomasseheizwerk eine solche Anlage mit einem Volumen von rund 1 Mio. €. Das Leistungsspektrum umfasst Planung, Fertigung und Montage des Speichers sowie seine Integration in die vorhandene Heizwerkinfrastruktur.

In den vergangenen zwei Jahren hat Bilfinger Fernwärmespeicher für rund 80 Mio. € erstellt und sich damit im Energiemarkt als führender Anbieter bei Planung und Bau derartiger Speicheranlagen positioniert. So setzt der Konzern derzeit unter anderem Projekte in Bochum, Ulm, Nürnberg und dem niederländischen Diemen um.

Durch die Zunahme von Wind- und Solarstrom müssen Kraftwerksbetreiber sehr flexibel auf witterungsbedingte Einspeiseschwankungen reagieren. Da der Wärmespeicher als Puffer fungiert, muss bei Wärmebedarf im Fernwärmenetz das Kraftwerk nicht mehr kurzfristig hoch- und dann wieder heruntergefahren werden. In dem dick isolierten Stahltank kann heißes Wasser tagelang auf beinahe gleichem Temperaturniveau zwischengespeichert und bei Bedarf abgerufen werden. Auf diese Weise kann mit Hilfe von Fernwärmespeichern die Nutzung von erneuerbaren Energien sinnvoll mit bereits bestehenden Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen kombiniert werden.  

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