Bilfinger und EnBW kooperieren beim Reststoffmanagement der EnBW-Kernkraftwerke

04.09.2013

Gemeinsame Pressemitteilung


Grundlagenvereinbarung zur Aufnahme exklusiver Vertragsverhandlungen unterzeichnet

Mannheim/Karlsruhe. Mit der Unterzeichnung einer Grundlagenvereinbarung treten Bilfinger und EnBW in exklusive Vertragsverhandlungen über eine strategische Partnerschaft beim Management der anfallenden Reststoffe aus dem Rückbau der EnBW-Kernkraftwerke Neckarwestheim und Philippsburg ein.

In den kommenden Monaten werden die beiden Partner die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen diskutieren, Kooperationsfelder identifizieren und mögliche Optimierungspotentiale prüfen. Parallel zu den Verhandlungen erhält Bilfinger den Auftrag,  Planung und Vorbereitung des Reststoffmanagements zu konkretisieren.

Im Rahmen der Entscheidung für den direkten Rückbau der EnBW-Kernkraftwerke Neckarwestheim I und Philippsburg 1 kommt der Behandlung der anfallenden Reststoffe und Abfälle eine zentrale Bedeutung zu. Demontierte kontaminierte und aktivierte Anlagenteile – sogenannte Reststoffe – werden durch geeignete Verfahren selektiert, behandelt und idealerweise dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt. Die übrigen Materialien werden  für die Lagerung in einem künftigen Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle volumenreduzierend verpackt und am Standort zwischengelagert.

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen Bilfinger und EnBW hat gezeigt, dass sich die Kompetenzen der Unternehmen erfolgreich ergänzen: Bilfinger bringt neben Know-how bei Dienstleistungen im nuklearen Bereich auch praktische Erfahrung hinsichtlich der technischen Infrastruktur zur Reststoffbearbeitung mit, beispielsweise bei Zerlegeeinrichtungen und speziellen Dekontaminationsverfahren zur Abfallminimierung. Die EnBW verfügt als Betreiberin ihrer Kernkraftwerke über Kompetenzen im sicheren Umgang mit radioaktiven Stoffen sowie über umfangreiche Erfahrungen aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Obrigheim.

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