Bilfinger profitiert vom Öl- und Gasboom in den Vereinigten Staaten

18.04.2013

  • 135 Mio. €-Auftrag bei Raffinerieprojekt in North Dakota
  • Deutliches Wachstum in den Vereinigten Staaten geplant

Der Engineering- und Servicekonzern Bilfinger profitiert im Industrieservicegeschäft spürbar vom Öl- und Gasboom in den Vereinigten Staaten: Die Mitte 2012 von Bilfinger erworbene Servicegesellschaft Westcon übernimmt bei der Erstellung der neuen Dakota Prairie Raffinerie wesentliche Aufgaben im Projektmanagement und bei der Montage von Anlagenkomponenten. Der Auftrag hat ein Volumen von 135 Mio. €, Auftraggeber ist ein Joint Venture der amerikanischen Unternehmen MDU Resources und Calumet Specialty Products Partners.

„Wir wollen unser Geschäft künftig noch weiter internationalisieren und sehen dabei in den Vereinigten Staaten attraktive Wachstumschancen“, erklärt Thomas Töpfer, Vorstandsmitglied von Bilfinger. Der Umbau der Energieversorgung in den Vereinigten Staaten führt zu hohen Investitionen zur Erschließung neuer Öl- und Gaslagerstätten im Norden und Osten des Landes. Die Dakota Prairie Raffinerie bei Dickinson in North Dakota ist der erste Raffinerieneubau in den Vereinigten Staaten seit 1976.

Die Errichtung und Instandhaltung von Anlagen der Industrie und der Energiewirtschaft bilden den Schwerpunkt der Aktivitäten von Bilfinger in den USA. Der Konzern hat dort im Geschäftsjahr 2012 eine Leistung von insgesamt 660 Mio. € erbracht. Getragen von der starken Nachfrage im Öl- und Gassektor und der Anfang 2013 erfolgten Übernahme des amerikanischen Wassertechnikspezialisten Johnson Screens wird die Konzernleistung in der Region im laufenden Geschäftsjahr deutlich steigen.  

 

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