Öffentlich Private Partnerschaft: Bilfinger-Konsortium erreicht Financial Close für 800 Mio. €-Projekt in den Vereinigten Staaten

02.04.2013

Der Engineering- und Servicekonzern Bilfinger hat den Financial Close für sein erstes privatwirtschaftliches Betreiberprojekt in den Vereinigten Staaten erreicht. Ein Konsortium, bestehend aus Bilfinger, Vinci Concessions und The Walsh Group, realisiert die Fernstraßenverbindung East End Crossing über den Ohio River bei Louisville, Kentucky. Das als Verfügbarkeitsmodell angelegte ÖPP-Projekt hat ein Volumen von rund 800 Mio. € und umfasst Planung, Finanzierung, Bau sowie den Betrieb über einen Zeitraum von 35 Jahren. Die Unternehmen sind jeweils mit einem Drittel an dem Konsortium beteiligt.

Bilfinger investiert Eigenkapital in Höhe von 20 Mio. € und bringt sein umfassendes Know-how im Management komplexer internationaler Projekte in Öffentlich Privater Partnerschaft ein. „Wir haben bereits zahlreiche große ÖPP-Projekte in Kanada verwirklicht, nun ist uns eindrucksvoll der Einstieg in den US-amerikanischen Markt gelungen“, unterstreicht Thomas Töpfer, Vorstandsmitglied von Bilfinger.

Kernstück des Vorhabens, das die Bundesstaaten Indiana und Kentucky verbindet, ist eine rund 800 Meter lange Schrägseilbrücke, zu deren Anbindung ein 500 Meter langer Tunnel und 19 weitere Brückenbauwerke entstehen werden. Hinzu kommen der Ausbau vorhandener Zubringerstraßen und damit verbundener Infrastruktureinrichtungen. Die Bauausführung wird von den Unternehmen Walsh Construction, Vinci Construction Grands Projets und Jacobs Engineering übernommen.

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