Ausbau der A1 Hamburg-Bremen

11.10.2012

  • Erfolgreiches Großprojekt in Öffentlich-Privater Partnerschaft
  • Fertigstellung deutlich früher als geplant

Eindrucksvolles Beispiel für die Leistungsfähigkeit Öffentlich-Privater Partnerschaften (ÖPP): Der sechsspurige Ausbau des 73 Kilometer langen Teilstücks der Autobahn A1 zwischen Hamburg und Bremen wurde nach nur 49 Monaten Bauzeit – und damit drei Monate früher als ursprünglich geplant – abgeschlossen.

Ein Konsortium unter der Führung des Engineering- und Servicekonzerns Bilfinger sowie dem Infrastrukturentwickler John Laing und dem Bauunternehmen Johann Bunte hat im Rahmen eines ÖPP-Models im Jahr 2008 die Verantwortung für Finanzierung, Planung, Bauausführung und Betrieb des Streckenabschnitts übernommen. Mit einem Investitionsvolumen von 650 Mio. € ist die Maßnahme das größte ÖPP-Projekt in Deutschland.

„Die A1 zeigt, was Öffentlich-Private Partnerschaften leisten können. Ein Projekt dieser Größe deutlich früher als geplant und innerhalb des vorgesehenen Kostenrahmens abzuschließen, ist eine beispielhafte Leistung“, betont Roland Koch, Vorstandsvorsitzender von Bilfinger. Bei konventioneller Vergabe in Teilstücken hätte der Ausbau der Strecke aller Erfahrung nach mindestens zehn Jahre in Anspruch genommen.

Das privatwirtschaftliche Konsortium stellt über einen Zeitraum von 30 Jahren die Verfügbarkeit der Autobahn sicher. Dafür erhält es einen Teil der auf der Strecke anfallenden LKW-Maut. Nach Ende der Konzessionszeit wird die Strecke in vertraglich festgelegtem Zustand wieder dem Staat übergeben.