Bilfinger erhält Auftrag zum Wiederaufbau einer Methanol-Anlage in den USA – Auftragsvolumen 30 Mio. US-Dollar

28.04.2017

Bilfinger hat einen Auftrag zum Wiederaufbau einer Methanol-Anlage im US-Bundesstaat West Virginia erhalten. Die Anlage stand zuvor in Rio de Janeiro, Brasilien und wird umgesiedelt. Kunde ist Liberty One Methanol LLC (US Methanol) mit Sitz in West Virginia. Ausgeführt wird das Projekt von Bilfinger Westcon, einem Unternehmen des Bilfinger Konzerns, das zum Geschäftsfeld Engineering & Technologies gehört.

Die Arbeiten beginnen Ende April 2017 und sollen Anfang 2018 abgeschlossen sein. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 30 Mio. US-Dollar. Bilfinger ist verantwortlich für den Wiederaufbau der Anlage inklusive Baustellenvorbereitung, Stahl- und Rohrleitungsbau und Elektroarbeiten.

Tom Blades, Vorstandsvorsitzender von Bilfinger: „Der Auftrag für den Wiederaufbau einer Methanol-Anlage ist ein großer Erfolg. Wir beobachten den nordamerikanischen Markt wegen seiner gegenwärtigen Größe und dem Potenzial, schneller als die weltweite Konjunktur zu wachsen, mit hohem Interesse. Deshalb gehören die USA zu einer unserer vier Kernregionen  in der neuen Strategie Bilfinger 2020.“

Die Standortverlagerung der Anlage ist eine Folge des knappen Angebots von Methanol in der Region, sie dürfte die erste einer Reihe von derartigen Projekten von US-Methanol sein. Ein langfristiger Vertrag sieht die Lieferung von jährlich 175.000 Tonnen an einen Endverbraucher vor.

„Das Projekt verschafft unserem Kunden eine hervorragende Position in der Methanol-Versorgung des Kanawha Valley. In der Region hat sich in den 1920er Jahren eine boomende Chemieindustrie angesiedelt, die heute wieder erstarkt“, sagt Terrance N. Ivers, Executive President der Region Nordamerika bei Bilfinger.

Bilfinger hat sich mit dem Auftrag für weitere regionale Methanol-Projekte und für einen Ausbau des US-Geschäfts sehr gut positioniert. Die Wurzeln des Nordamerika-Geschäfts von Bilfinger liegen in den USA. Das Unternehmen beschäftigt dort mehr als 3.000 Mitarbeiter, überwiegend im Bereich Engineering und Serviceleistungen für die Industrie.

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