Tilmann Stieler

Tilmann Stieler arbeitet bei Bilfinger Rohrleitungsbau in Bitterfeld, wo er als Praktikant in die Berufswelt eintauchte und schnell Gefallen an der Arbeit fand. Die Ausbildung zum Schweißer war der nächste Schritt.

"Das Schweißen macht einen Riesenspaß. Ich bin schon recht ehrgeizig, meine Fähigkeiten zu verbessern. Man kann sich bei jeder Naht qualitativ steigern. Das ist jedes Mal eine große Herausforderung. Das WIG-Schweißen ist mein Steckenpferd geworden, darauf habe ich mich spezialisiert."

Dass sich die Mühe gelohnt hat, bewies Tilmann beim Bundeswettbewerb Jugend schweißt, wo er 2015 gegen Teilnehmer aus 14 Bundesländern den 3. Platz im WIG-Schweißen erzielte.

People@Bilfinger, Schweißer Tilmann Stieler, Bilfinger Rohrleitungsbau GmbH

Tilmann Stieler von Bilfinger Rohrleitungsbau belegte beim Bundeswettbewerb "Jugend schweißt" 2015 den 3. Platz im WIG-Schweißen.

Tilmanns Ausbildungsleiter Jörg Spann fördert die Nachwuchsschweißer bei Bilfinger Rohrleitungsbau für den anspruchsvollen Wettbewerb. Die besten Auszubildenden eines betrieblichen Wettstreits starten beim Bezirkswettbewerb, bei dem sich Tilmann als Sieger für den Landeswettbewerb qualifizierte. Auch dort belegte er den ersten Platz und konnte damit auf Bundesebene starten. Dort galt es eine Fachkundeprüfung und natürlich Schweißarbeiten zu meistern. "Meine Nähte sahen gut aus, ich war zufrieden mit mir. Aber bis zur Siegerehrung am Samstag war alles offen. Dann kam das Endergebnis – und ich hab mich riesig gefreut.

Das Schweißen ist zu einer kleinen Leidenschaft für Tilmann geworden, für die er seine Kenntnisse und Fertigkeiten kontinuierlich ausbaut.

Bilfinger Rohrleitungsbau GmbH

Hallesche Str. 18
06749 Bitterfeld

www.rohrleitungsbau.bilfinger.com

Tel.: +49 3493 6099-0
Fax: +49 3493 6099-411
E-Mail: info.brlb@bilfinger.com

WIG-Schweißen

Beim Wolfram-Inert-Gasschweißen (WIG) wird einer temperaturbeständigen, nichtabschmelzenden Wolframelektrode ein Schutzgas wie Argon oder Helium zugeführt. Diese Gase sind reaktionsträge, worauf die aus dem Griechischen stammende Fachbezeichnung „inert“ hinweist. Dadurch schützen sie den erhitzten Werkstoff vor chemischen Reaktionen mit der umgebenden Luft und gewährleisten die gebotene Festigkeit und Zähigkeit des Schweißguts.

Im Anlagenbau werden mit dieser Methode Rohrleitungselemente aus Stahl, Edelstahl, Aluminium oder Kupfer und Mischverbindungen verbunden. Beim von Hand geführten WIG-Schweißen entstehen kaum Spritzer, und durch die sachgemäße Anwendung des Schweißverfahrens lassen sich besonders hochwertige Schweißverbindungen herstellen.

Seite drucken