Kurt Friderich

Nur ein wenig Wasser, und aus brennendem Frittieröl entsteht ein Großbrand. Nur ein wenig Kontakt mit dem Reinigungsmittel, und eine Chemikalie darin verätzt die Haut. Anhand von solchen Experimenten demonstriert Kurt Friderich den Viertklässlern der Bezirksschule, welche Gefahren im Alltag lauern. Um Kinder und Jugendliche für den Umgang mit Feuer zu sensibilisieren, veranstalten er und sein zwölfköpfiges Team der Chemiewehrschule Zofingen von Bilfinger Industrial Services Schweiz regelmäßig Projekttage für Schulen. "Hier simulieren wir Einsätze mit Wasserwerfer und Schaumrohr und führen praxisnahe Übungen durch, etwa zu Laugen und Säuren oder zum Ölbrand in der Küche", erklärt Kurt Friderich.

Normalerweise schulen die Spezialisten der Chemiewehrschule Kunden oder Kollegen. Chemie, Taktik, Brand, Atemschutz und Sicherheit sind die fünf Module ihrer Feuerwehr- und Sicherheitsausbildungen, die auch im Rahmen der Bilfinger Academy angeboten werden. „Uns ist es ein großes Anliegen, Gefahren aufzuzeigen, um Unfälle zu vermeiden“, betont Friderich. Mehr als 5.000 Teilnehmer aus aller Welt nehmen jedes Jahr an den Seminaren teil.

Ausbildung von Feuerwehrleuten

Kurt Friderich hat schon Feuerwehrtrupps aus den Niederlanden, Israel, Macao und Taipeh im schweizerischen Zofingen empfangen. In der Chemie- und Feuerwehrschule lernen sie nicht nur Brände zu löschen, sondern auch Folgeschäden ihres eigenen Einsatzes zu bedenken, denn Löschwasser, das mit Chemikalien kontaminiert ist, kann Böden und Kläranlagen belasten. „Häufig geht es darum, dass man ein Feuer lediglich einkapselt“, so Friderich. „Mit einer genau bemessenen Wassermenge errichten wir eine Art Vorhang, hinter dem das Feuer ausbrennen kann, ohne weiteren Schaden anzurichten.“

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