AKW-Rückbau:
Starker Partner für Mammutaufgabe

Demontage eines Druckhalters

Ein Atomkraftwerk vollständig zurückzubauen, ist eine Mammutaufgabe - umso wichtiger ist es, diese mit einem starken Partner anzugehen. In den kommenden Jahren müssen weltweit Dutzende von nuklearen Anlagen zurückgebaut werden. Doch die Stilllegung und der Rückbau von kerntechnischen Einrichtungen sind überaus komplexe Aufgaben und erfordern eine Vielzahl von Fähigkeiten und Erfahrungen. Bilfinger gehört zu den wenigen Unternehmen in Deutschland, die ein entsprechendes Repertoire an Leistungen und Kenntnissen mitbringen und regelmäßig an anspruchsvollen Rückbauprojekten im In- und Ausland beteiligt sind.

Das Leistungsspektrum von Bilfinger reicht von Machbarkeitsstudien, Entwurfs- und Genehmigungsplanungen, Rückbau-, Nachbetriebs- und Ausführungsplanungen über die Lieferung der Gerätetechnik bis hin zur eigentlichen Durchführung der Arbeiten. Mit diesem umfassenden Portfolio ist Bilfinger in der Lage, sowohl spezifische Einzelaktivitäten als auch – als Generalunternehmer – den kompletten Rückbau kerntechnischer Anlagen zu übernehmen.

Warum ist Bilfinger Ihr idealer Partner? Die Vorteile im Überblick:

- Vollständiger Rückbau und Koordination wichtiger Gewerke aus einer Hand
- Modular aufgebautes Leistungsspektrum
- Nahezu 20-jährige Erfahrungen in der Planung von Rückbauprojekten
- Führendes Know-how
- Hoch qualifiziertes Personal
- Verwendung neuester Technologien und Verfahren

 

Bilfinger ist seit Jahrzehnten im Nuklearservice und in der Nukleartechnik aktiv. Durch Leistungen entlang des gesamten Lebenszyklus einer Nuklearanlage ist Bilfinger gerade bei anspruchsvollen Aufgaben ein bevorzugter Partner der Nuklearindustrie. Dutzende von Referenzen zum Rückbau nukleartechnischer Anlagen belegen die hohe Kompetenz des Konzerns.

Einige Bilfinger Referenzen im Rückbau von Kraftwerken

Planung zum Rückbau von Einrichtungen, Systemen und Komponenten im Kernkraftwerk Brunsbüttel

Im Auftrag von Vattenfall entwickelt Bilfinger die Referenzkonzeptplanung und erstellt die Ausschreibungsunterlagen für den Rückbau verschiedener Einrichtungen, Systeme und Komponenten im Kernkraftwerk Brunsbüttel (Deutschland). Im Fokus stehen hierbei die Planungen und die Ausschreibungsunterlagen für den Rückbau des Sicherheitsbehälters, von Systemen in und um den Sicherheitsbehälter, von Komponenten und Systemen im Maschinenhaus und für die Zerlegung von Betonriegeln. Der Auftrag wurde 2017 erteilt; ähnliche Planungen hat Bilfinger bereits für EWN Energiewerke Nord, das KKW Lingen, das KKW Niederaichbach sowie mehreren Forschungsreaktoren wie den Mehrzweckforschungsreaktor (MZFR) Karlsruhe erbracht. Beim KKW Niederaichbach sowie beim MZFR Karlsruhe hat sich Bilfinger neben der Planung auch um die Durchführung gekümmert.

Demontage des Druckhalters im Kernkraftwerk Obrigheim

Für das Kernkraftwerk Obrigheim hat Bilfinger den Druckhalter im Primärkreislauf demontiert. Wesentliche Bestandteile des Auftrags waren die Konzeptplanung, der Umbau einer Materialschleuse für den Rückbau, die Zerlegung des Druckhalters sowie das Verpacken in Transportcontainer. Das komplexe Projekt, das von der EnBW Kernkraft GmbH in Auftrag gegeben wurde, startete 2007 und dauerte bis 2012.

Machbarkeitsstudien zum Rückbau nukleartechnischer Anlagen

Mit dem Antrag auf Stilllegung nukleartechnischer Anlagen ist die Machbarkeit des Rückbaus bzw. des sicheren Einschlusses nachzuweisen. Diese Studien werden in einem frühen Stadium erstellt und als ergänzende Unterlage dem Stilllegungsantrag beigefügt. Hierbei werden unter anderem die Konzepte für den Rückbau der aktivierten und hoch kontaminierten Großkomponenten, deren Zerlegearten und die nachfolgende Abfallbehandlung untersucht.

Derartige Machbarkeitsstudien hat Bilfinger in den vergangenen Jahren beispielsweise für den Mehrzweckforschungsreaktor Karlsruhe (Deutschland), das KKW Stade (Deutschland), das KKW Brunsbüttel (Deutschland), das KKW Würgassen (Deutschland), das KKW Mühlheim-Kärlich (Deutschland), die gemeinsame Forschungsstelle JRC, Ispra (Italien) und für den Forschungsreaktor Salaspils (Lettland) durchgeführt.

Kontakt

Dr. Michael Löffelmann

Dr. Michael Löffelmann, Executive President Engineering & Technologies, Bilfinger SE

Dr. Michael Löffelmann

Executive President
Engineering & Technologies

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Unser Kundenversprechen: Von der Machbarkeitsstudie bis zum kompletten Rückbau - Bilfinger ist Ihr idealer Partner für die Energiewende.

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