14. April 2009
Public Private Partnership: Bilfinger Berger erneuert und betreibt Schulen im Landkreis Hof
Bilfinger Berger wird im bayerischen Landkreis Hof vier Schulen auf privatwirtschaftlicher Basis erneuern und über einen Zeitraum von 21 Jahren betreiben. Das Projekt umfasst Modernisierung und Ausbau von drei vorhandenen Schulen sowie die Erstellung eines neuen Schulzentrums. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf über 50 Mio. €. Die Finanzierung beinhaltet kein Eigenkapital des Konzerns.

Computeranimation des neuen Schulzentrums in Naila, Landkreis Hof.
Foto: Bilfinger Berger
In Deutschland ist die Bedeutung von Public Private Partnership (PPP) im Hochbau in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. Die zunehmende Finanznot der öffentlichen Haushalte und der Effizienzvorteil gegenüber einer konventionellen Realisierung werden zu einem verstärkten Einsatz dieses Beschaffungsmodells führen.
Bilfinger Berger betreibt in Deutschland bereits eine Reihe von Schulen und Verwaltungsgebäuden. Mit der JVA Burg bei Magdeburg geht im April 2009 das erste PPP-Projekt des Konzerns im deutschen Justizvollzug in Betrieb. In Kiel entsteht derzeit ein Krebstherapiezentrum, mit dem Bilfinger Berger sein Betreibergeschäft auch auf das Gesundheitswesen in Deutschland ausgedehnt hat. Im Ausland ist der Konzern insbesondere in Großbritannien, Kanada und Australien ein etablierter Partner der öffentlichen Hand für privatwirtschaftliche Modelle.
