15. Dezember 2006
Public Private Partnership in Deutschland: Bilfinger Berger finanziert, plant, baut und betreibt acht Schulen in Halle
Bilfinger Berger übernimmt im Rahmen einer Public Private Partnership Sanierung und Neubau von acht Schulen in Halle an der Saale. Der Konzern wird zusammen mit einem regionalen Partner insgesamt elf Gebäude finanzieren, planen, erstellen und über 25 Jahre betreiben. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von 45 Mio. €. Die ersten Schulen werden im August 2008 ihren Betrieb aufnehmen, der zweite Teil folgt im darauffolgenden Jahr.
An der feierlichen Vertragsunterzeichnung am 15. Dezember 2006 nehmen neben Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Jens Bullerjahn, Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil.
Bilfinger Berger ist bei privatwirtschaftlichen Projekten im öffentlichen Hochbau international erfolgreich. In Deutschland hatte der Konzern erst kürzlich den Zuschlag erhalten, das Justizzentrum Chemnitz, Sitz von Amtsgericht und Staatsanwaltschaft, zu verwirklichen. Das Vorhaben umfasst Planung, Finanzierung und Erstellung sowie den Betrieb über einen Zeitraum von 20 Jahren. Bereits im August 2006 wurde der Sitz der Kreisverwaltung Unna seiner Bestimmung übergeben und wird nun die nächsten 25 Jahre von Bilfinger Berger betrieben. Im Ausland liegen die Schwerpunkte des PPP-Geschäfts im Hochbau auf den britischen Inseln und in Australien. Dort hat der Konzern zahlreiche Projekte im Bildungs- und Gesundheitswesen sowie im Justizvollzug in seinem Betreiberportfolio.
