8. August 2006
Bilfinger Berger sucht die besten Lösungen
Im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs sucht Bilfinger Berger nach Best Practice Lösungen im Beziehungsgeflecht von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat. Weltweit können Experten aus Wissenschaft, Praxis und Medien bis Ende des Jahres Fallstudien über erfolgreiche, außerhalb Deutschlands verwirklichte Problemlösungen einreichen, die in Deutschland neue Impulse setzen können.
"Der Blick über die Grenzen hilft bei der Suche nach Problemlösungen", unterstreicht Herbert Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bilfinger Berger AG. Das gelte auch für Konzepte, die das Zusammenwirken von Wirtschaft und Staat regeln. Oft ließen sich in anderen Ländern bewährte Lösungen auf Deutschland übertragen: "Wir wollen diesen Prozess des länderübergreifenden Know how-Transfers mit dem erstmals ausgeschriebenen Bilfinger Berger Award verstärken."
Der international tätige Bau- und Dienstleistungskonzern sucht in den Themenbereichen Mobilität und Verkehr, Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft, Umwelt und Energie, Öffentliche Verwaltung und Beschaffung sowie Privatisierung und Outsourcing nach Lösungen, die sich in anderen Teilen der Welt bereits bewährt haben.
"Wir erhoffen uns von dem internationalen Award neue und kreative Ansätze mit Vorbildcharakter. Gesucht wird nicht unbedingt der große Wurf: Gerade von den kleinen und mittleren Konzepten können wir schneller lernen!", erklärt Prof. Dr. Klaus Töpfer, der als Vorsitzender einer vierköpfigen Jury die einzelnen Beiträge mitbewertet. "Ein Beispiel: Wie haben sich neue Formen der Zusammenarbeit unterschiedlicher Verwaltungsebenen mit der Privatwirtschaft bewährt?"
Neben dem ehemaligen Direktor der UN-Umweltbehörde UNEP gehören der Jury noch die TV-Journalistin und Moderatorin Dr. Gabriele Krone-Schmalz, Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, sowie der Deutschland-Direktor der Prognos AG, Mathias Bucksteeg, an. Das Hauptaugenmerk der Jury liegt vor allem auf der Qualität der in den Case Studies beschriebenen Lösungswege: ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Relevanz, dem Transferpotential und der Effizienz des Mitteleinsatzes.
Den Gewinnern des Awards winken Geldpreise in Höhe von insgesamt 70.000 €. Herbert Bodner: "Darüber hinaus ist vorgesehen, eine Auswahl der besten Case Studies in einer Publikation zu veröffentlichen, um die Übertragbarkeit der Ideen und Lösungsansätze auf Deutschland öffentlich zur Diskussion zu stellen."
An dem weltweit ausgeschriebenen Wettbewerb kann jeder teilnehmen, der einen interessanten Beitrag zum vorgegebenen Themenrahmen liefern kann. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2006. Mehr Informationen unter www.award.bilfingerberger.de.
