9. Januar 2003
Bilfinger Berger strebt Squeeze-Out bei Rheinhold & Mahla AG an
Bilfinger Berger wird bei seiner Beteiligung Rheinhold & Mahla AG ein Squeeze-Out-Verfahren durchführen. Der Hauptversammlung von Rheinhold & Mahla am 12. Mai 2003 wird vorgeschlagen, die noch verbliebenen außenstehenden Aktionäre gegen Zahlung einer angemessenen Barabfindung gemäß § 327 a AktG ff. aus der Gesellschaft auszuschließen.
Nachdem Bilfinger Berger auf Grund des erfolgreichen Übernahmeangebots vom Juli 2002 sowie weiterer Zukäufe mit 98,68 Prozent am Grundkapital der Rheinhold & Mahla AG beteiligt ist, erscheint eine Aufrechterhaltung der Börsennotierung der Gesellschaft nicht mehr sinnvoll.
Mit der Übernahme des Unternehmens hat Bilfinger Berger im Zuge der strategischen Entwicklung zur Multi Service Gruppe den Einstieg in den attraktiven Markt für Industriedienstleistungen vollzogen. Rheinhold & Mahla ist europaweit aktiv und erbrachte im Jahr 2002 mit 10.000 Mitarbeitern eine Leistung in Höhe von rund 800 Mio. €. Die Gesellschaft wird auch nach Goodwill-Abschreibung von Beginn an einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis von Bilfinger Berger leisten.
