BILFINGER BERGER WILL MIT DEM NEUEN PRODUKT „ONE“ DIE IMMOBILIENWIRTSCHAFT EROBERN: „ONE“ BIETET KUNDEN AUS DER FREIEN WIRTSCHAFT DIE GLEICHEN VORTEILE, WIE SIE BISHER DER ÖFFENTLICHEN HAND VORBEHALTEN WAREN.
Bis zum Messeschluss ist es noch eine Stunde, die Hallen auf der Expo Real in München leeren sich schon merklich, die ersten Handwerker ziehen für den Abbau durch die Gänge. Am Bilfinger Berger-Stand in Halle B1 sitzen Nicole Lackmann und Dr. Christian Glock in weißen Ledersesseln, sie wirken etwas erschöpft und gleichzeitig zufrieden: Drei Tage lang haben die beiden Führungskräfte auf der Fachmesse für Gewerbeimmobilien über „one“ gesprochen, das neue Angebot des Konzerns. Sie haben erklärt, argumentiert, zugehört, geworben. Und sie haben betont, was auch Roland Koch, der neue Vorstandsvorsitzende von Bilfinger Berger, am ersten Messetag gesagt hatte: „Ein vergleichbares Produkt bietet kein anderer Wettbewerber.“
VOLLE KOSTENGARANTIE
Zur Ledersessel-Runde am Stand von Bilfinger Berger gehört auch Thomas Schober, Geschäftsführer der SachsenFonds Gruppe. Für Privatanleger und institutionelle Investoren verwaltet das Emissionshaus ein Volumen von rund sechs Milliarden Euro. Das Geld ist vor allem in Fonds für große Büroimmobilien investiert – in Deutschland, Europa und Übersee. „Wir sind weltweit auf der Suche nach Anlageobjekten, die eine überzeugende Story bieten und wirtschaftlich attraktiv sind“, sagt Thomas Schober.
Das neue Konzept von Bilfinger Berger bietet, was sich Investoren gerade in turbulenten Zeiten wünschen – langfristige Sicherheit ohne unangenehme Überraschungen. „Wir haben immer wieder nach Angeboten wie ,one‘ Ausschau gehalten, aber offenbar fühlte sich bislang kein anderer Anbieter dazu in der Lage“, meint Schober.
Was das Produkt einzigartig macht, ist das Kostenversprechen: „one“ garantiert Bauherren – ob Fondsgesellschaften oder Wirtschaftsunternehmen mit eigenem Immobilienbestand – nicht nur die Planungs- und Baukosten, sondern auch die Betriebskosten, und zwar auf Jahrzehnte. „Für den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes nehmen wir dem Kunden das Risiko ab, dass seine Kalkulation durchkreuzt wird von unerwarteten Wartungs- und Instandsetzungskosten oder von einem plötzlichen Anstieg des Energieverbrauchs“, erläutert Nicole Lackmann. Auch Dienstleistungen wie Reinigung, Catering, Sicherheits- oder Postdienste können auf Wunsch in die Kostengarantie miteinbezogen werden. „Wir haben bereits seit vielen Jahren Erfahrung mit ÖPP-Projekten: Öffentlich-private Partnerschaften basieren genau auf solchen Garantien“, erklärt Christian Glock. „Wir dringen schon bei der Planung von Gebäuden tief in Details ein, rechnen alternative Lösungen immer wieder gegeneinander.“ Nicole Lackmann nickt: „Unsere Projekte können in der Erstinvestition zwar etwas teurer sein, zum Beispiel, weil wir in höherwertige Baumaterialien oder in aufwendigere Gebäudetechnik investieren, aber langfristig erzielt man so Kostenvorteile zwischen zehn und 20 Prozent.“
So neu „one“ für private Investoren ist, so erprobt ist das Konzept bei Bilfinger Berger. Mehr als 30 ÖPP-Projekte, die Planung, Bau und jahrelangen Betrieb einschließen, hat das Unternehmen über die Jahre mit Städten, Gemeinden und Bundesländern allein in Deutschland realisiert, die Palette reicht von Parkhäusern bis zu großen Verwaltungszentren. Auch die private Immobilienwirtschaft, verrät SachsenFonds-Geschäftsführer Thomas Schober am Messestand in München, sei nun reif für das Lebenszyklus-Paket. Man habe schon lange „ein bisschen neidisch auf den öffentlichen Immobilienbereich geschielt“, weil der in den Genuss von All-inclusive-Paketen mit festen Zahlungsströmen kam. Mit „one“ haben nun auch private Investoren dazu die Chance.
Text: Wolfgang Brand, Foto: Christoph Püschner
Bilfinger Berger Magazin 1/2012







