Justizzentrum Chemnitz ausgezeichnet
Das Justizzentrum Chemnitz hat das erstmals vergebene Deutsche Gütesiegel für nachhaltiges Bauen erhalten. Auch zwei weitere Projekte von Bilfinger Berger wurden ausgezeichnet: das Regionshaus Hannover, gleichfalls ein PPP-Projekt, und das Münchner Bürohaus Laim 290. Insgesamt wurden 16 Objekte zertifiziert.
Das vom Bundesministerium für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung und der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) neu entwickelte Gütesiegel legt Maßstäbe an, die erheblich über denen internationaler Nachhaltigkeitszertifikate liegen. Die Bewertung umfasst die Bereiche Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Aspekte, Technik, Prozesse und Standortqualitäten. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes analysiert.
Der Lebenszyklusansatz macht das Zertifikat besonders für Investoren interessant, denn Betriebsund Unterhaltskosten entscheiden erheblich über die Rendite. Insgesamt soll das Gütesiegel die Planung nachhaltiger Gebäude attraktiver machen und so auch zum Instrument im Klimaschutz werden. Noch sind Gebäude für rund 40 Prozent des gesamten Kohlendioxidausstoßes in Deutschland verantwortlich. (si)
Bilfinger Berger Magazin 1/2009
