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Bilfinger Berger

Konzernlagebericht

Bauwirtschaft
Das Jahr 2006 brachte der Bauwirtschaft in Deutschland die lang erwartete Trendwende. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe haben nach elf Jahren kontinuierlichem Rückgang erstmals wieder zugenommen, sie übertrafen mit 46 Mrd. € den Vorjahreswert um 5,1 Prozent. Auch die Umsätze stiegen um 9,2 Prozent auf 81 Mrd. €. Dabei hat sich die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe bei 710.000 Mitarbeitern stabilisiert.

Die Belebung der Nachfrage hat alle Bausparten erreicht. Motor des Aufschwungs war der Wirtschaftsbau. Vor dem Hintergrund der guten gesamtkonjunkturellen Entwicklung gewinnen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen wieder zunehmend an Bedeutung. Im Wohnungsbau haben sich auch Sondereinflüsse aus der Abschaffung der Eigenheimzulage und Vorzieheffekte aus der Mehrwertsteuererhöhung positiv niedergeschlagen. Der öffentliche Bau zeigt infolge der verbesserten Einnahmesituation von Bund, Ländern und Kommunen ebenfalls leichte Wachstumsraten, allerdings bei nach wie vor unbefriedigendem Preisniveau.

Bruttoinlandsprodukt - Wachstum nach Regionen


Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwartet für das Jahr 2007 ein Umsatzwachstum in der Größenordnung von 3,5 Prozent. Dabei wird die wirtschaftliche Dynamik in der westdeutschen Bauwirtschaft stärker ausfallen als in Ostdeutschland. Das in der Vergangenheit vorhandene starke konjunkturelle Gefälle hat jedoch deutlich abgenommen.

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