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Bilfinger Berger GBKonzernlagebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Die Weltwirtschaft ist im vergangenen Jahr weiter gewachsen, die Steigerungsrate lag bei 5,1 Prozent. Dabei hat sich die Konjunktur in den für Bilfinger Berger wichtigen Märkten im Vergleich zum Vorjahr überwiegend positiv entwickelt.

In der Eurozone stieg das Bruttoinlandsprodukt um 2,7 Prozent und erreichte damit nicht die Zuwachsrate der Weltwirtschaft. In Deutschland hat sich der Konjunkturaufschwung im vergangenen Jahr erheblich verstärkt. Bei weiterhin steigenden Exporten wurde er zunehmend auch von einer verbesserten Inlandsnachfrage getragen. Das reale Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich um 2,7 Prozent, was sowohl zu steigenden Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen als auch zu einer wachsenden Zahl von Erwerbstätigen führte. In Frankreich erreichte das Wirtschaftwachstum 2,2 Prozent, Hauptträger der Entwicklung blieb der private Konsum. Die Wirtschaft in Großbritannien verzeichnete im Jahr 2006 einen soliden Zuwachs in Höhe von 2,8 Prozent. Vor dem Hintergrund einer positiven Ertragslage und eines hohen Auslastungsgrads investiert die Wirtschaft unverändert kräftig. Besonders schwungvoll entwickelte sich die Konjunktur in Schweden, wo die gesamtwirtschaftliche Produktion um 4,0 Prozent zulegte. Die hohe Dynamik wurde vor allem durch eine expansive Geldpolitik gefördert. In Norwegen belief sich die Wachstumsrate auf 3,0 Prozent. In Polen erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt – nicht zuletzt durch den Beitritt des Landes zur Europäischen Union – um 5,2 Prozent.

Die wirtschaftliche Entwicklung in den Vereinigten Staaten hat im Lauf des Jahres 2006 an Schwung eingebüßt. Zinserhöhungen belasteten das Investitions- und Konsumklima zunehmend. Im Gesamtjahr betrug die Steigerungsrate allerdings immer noch 3,4 Prozent.

Die australische Wirtschaft befindet sich in einer lang anhaltenden Wachstumsphase. Das Inlandsprodukt hat im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent zugenommen. Die stabile Entwicklung beruht insbesondere auf der anhaltend hohen Nachfrage nach Rohstoffen auf dem Weltmarkt. Das Investitionsklima ist von Zuversicht geprägt, die Teuerung blieb moderat, die Arbeitslosenquote ist weiterhin gering.